17.01.2018 - 16:04 Uhr
ThansteinOberpfalz

Neujahrsempfang mit Staatsministerin Emilia Müller Stabilität für eine gute Basis

Der Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Thanstein-Kulz glänzt mit der Anwesenheit von Staatsministerin Emilia Müller und der Verleihung einer Goldenen Nadel mit vier Sternen. Das politische Referat behandelt aktuelle Themen von der Kinderbetreuung bis zur Pflege.

Für ihre Treue zum CSU-Ortsverband Thanstein-Kulz wurden Martin Winter, Christian Schwendner, Wilhelm Schmidbauer (von rechts) und Ortsvorsitzender Josef Reitinger (links) geehrt. Es gratulierten Bürgermeister Walter Schauer und Staatsministerin Emilia Müller. Letztere trug sich auch in das Gemeindebuch ein. Bild: dl
von Ludwig DirscherlProfil

Voll besetzt war das Gasthaus Ring in Dautersdorf beim Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Thanstein-Kulz. Die Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, übermittelte Neujahrswünsche und nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Die Goldene Nadel mit vier Sternen erhielt Christian Schwendner für 40 Jahre Mitgliedschaft. Als Ehrengäste begrüßte Ortsvorsitzender Josef Reitinger auch Bürgermeister Walter Schauer und Altbürgermeister Alfons Kramer.

Stabile Regierung wichtig

Müller informierte von den harten Sondierungsverhandlungen und hob hervor, dass die bayerischen Kernanliegen bei den Gesprächen durchgesetzt werden konnten. "Ganz Europa schaut auf uns. Wir brauchen ein Zukunftsprojekt, das Stabilität und Ordnung gewährleistet, unser Land zusammenführt, den Fortschritt gestaltet, sowie Arbeit, Wachstum und Wohlstand sichert", betonte die Ministerin. Die CSU werde alles daran setzen, dass Deutschland rasch eine stabile Regierung bekommt. Solide Finanzen und echte Entlastungen stünden ganz oben auf der Agenda.

Bayern ist das sozialste, sicherste und erfolgreichste Bundesland, so Müller. Erneut sei der Haushalt ohne Neuverschuldung und mit 9,5 Milliarden Euro würden die Kommunen mit einen kommunalen Finanzausgleich gefördert. "Wir sind das sicherste Bundesland und haben die niedrigste Arbeitslosigkeit. Es gibt kein anderes Land, dass so viel für Familien tut, wie Bayern", betonte sie. Das Leitbild der CSU sei die traditionelle Familie mit Kindern. Das Landeserziehungsgeld werde ausgebaut und das Betreuungsgeld (150 Euro pro Monat) weitergeführt.

Bevölkerungszuwachs und eine höhere Geburtenrate forderten ein weiteres Sonderinvestitionsprogramm, das in den kommenden Jahren 30 000 neue Kinderbetreuungsplätze schaffen wird. "Im Bund haben wir Verbesserungen für Familien und Alleinerziehende erreicht. Kindergeld, Kinderfreibetrag und Kinderzuschlag werden erhöht. Junge Familien werden durch ein Baukindergeld unterstützt." Einigkeit herrsche auch mit der SPD, was die Ganztagsbetreuung in den Schulen betrifft. Bayerns einzigartige Erfolgsgeschichte könne jedoch nur mit einer stabilen Bundesregierung fortgeschrieben werden. Sie appellierte für Zusammenhalt, als Basis für eine gute Zukunft: "Dort wo Menschen einander Verantwortung übernehmen, in Familie, Nachbarschaft, Verein, Kirchen und Verbänden wächst eine gute Zukunft der Gesellschaft."

Wie die Ministerin betonte, bedürfe das Gesundheitssystem und die Pflege dringender Verbesserung. Geeinigt hätten sich die Parteien auf ein Sofortprogramm. Dabei sollen sich die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung von Kranken- und Altenpflegern spürbar verbessern. "Wir brauchen eine neue Kultur der Mitmenschlichkeit", so Emilia Müller. Weitere Themen waren Wachstum und Beschäftigung, Forschung und Entwicklung, sowie die Digitalisierung, Sicherheit, Zuwanderung und Integration.

Eintrag ins Gästebuch

Bürgermeister Walter Schauer stellte kurz die Gemeinde vor und erläuterte kommunale Probleme. Er lobte die Bewältigung des Flüchtlingsproblems in Bayern. Sein Dank galt der Landesregierung für die staatlichen Unterstützungen in den letzten vier Jahren seiner Amtszeit. Er freute sich über den Besuch in der Gemeinde und bat die Staatsministerin sich ins Gästebuch einzutragen.

Für die langjährige treue Mitgliedschaft in der CSU bedankte sich Staatsministerin Emilia Müller bei Christian Schwendner (40 Jahre), Josef Reitinger (35), Wilhelm Schmidbauer (15) und Martin Winter (10).

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