Feldweihnacht der Reservisten
Zum „Dienst“ willkommen

Eine besinnliche Andacht feierte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft mit ihren Gästen. Eine Bläsergruppe und der Thansteiner Kirchenchor umrahmten die Feier an der Dreifaltigkeitskapelle. Bilder: dl (2)
Vermischtes
Thanstein
16.12.2016
30
0

Der Pfreimder Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Stefan Reiße, hatte bei der Feldweihnacht seinen ersten "Einsatz" in der Patengemeinde Thanstein. Dabei sprach er auch zwei Einladungen aus.

Seit vielen Jahren beendet die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) mit einer Feldweihnachtsfeier das "Reservisten-Jahr". Ein langer Fackelzug mit zahlreichen Kindern, Soldaten, Gemeindevertretern, Reservisten und Angehörigen bewegte sich durch das weihnachtlich geschmückte Dorf zur Dreifaltigkeitskapelle. Unter den rund 80 Teilnehmern waren auch Bürgermeister Walter Schauer, Pfarrer Eugen Wismeth, SRK-Vorsitzender Ulrich Knoch, Bataillonskommandeur Oberstleutnant Stefan Reiße und der Kompaniechef der Pateneinheit, Hauptmann Matthias Voß.

An der Kapelle stimmte Pfarrer Wismeth die Familien und Gäste mit einer Geschichte auf die Vorweihnachtszeit ein. Musikalisch umrahmten die Thansteiner Bläsergruppe unter der Leitung von Armin Stibich und der Thansteiner Kirchenchor unter der Leitung von Evi Welsch die Andacht. Nach einer Tasse Glühwein machten sich alle auf den Weg ins Wintergarten-Café zur Weihnachtsfeier, bei der es am Ende Geschenke für die Kinder der Mitglieder gibt.

Enge Verbundenheit

Bürgermeister Schauer hob das gute Verhältnis der Patenschaft mit der Gemeinde und der 3. Kompanie des Gebirgspanzerbataillons 8 hervor. Es herrscht eine enge Verbundenheit der Bundeswehr mit den Bürgern in unserer Kommune, so das Gemeindeoberhaupt.

Seit 1973 bestehen mit Bundeswehreinheiten gut gepflegte Verbindungen. Zur Erinnerung überreichte er an den Bataillonskommandeur aus Pfreimd ein Gemeindewappen auf Glas und bat ihn sich in das Goldene Buch der Gemeinde einzutragen. Oberstleutnant Stefan Reiße war das erste Mal im Ort. Er bedankte sich für die Einladung, lobte die hervorragende Zusammenarbeit und den guten Kontakt zum Bürgermeister. Er sicherte auch weiterhin seine Unterstützung für diese harmonische Gemeinschaft im Rahmen des Machbaren zu.

Gerne können auch ehemalige Soldaten, eine Reservedienstleistung im Panzerbataillon 104 oder in der Pateneinheit ausüben, so der Kommandeur. Bei einem multinationalen Vergleichswettkampf von Panzerbesatzungen aus sechs Nato-Staaten gewann heuer ein Panzerzug aus Pfreimd die "Strong Europe Tank Challenge". Als Mitgastgeber 2017 würde er sich freuen, wenn Gäste aus der Patengemeinde als Zuschauer mit nach Grafenwöhr kommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.