Gemeinderat Thanstein tagt
Löcher lassen kein Abwarten zu

Wird hier noch abgewartet, dann geht der Schaden in Richtung Vollausbau. An der Ortsstraße in Berg kann eine zeitnahe Sanierung schon Abhilfe schaffen, lautete die Meinung im Gemeinderat mehrheitlich. Bild: bej
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Thanstein
10.07.2017
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Marode Straßen fordern zur Handlung auf. Die Frage nach dem Zeitpunkt der Sanierung bei der Ortsstraße Berg lieferte einiges an Diskussionsstoff. In der Sitzung des Gemeinderates fiel dann schließlich mit einer Gegenstimme doch eine Entscheidung. Eine Klarstellung war zur Wasserabrechnung notwendig.

-Kulz. (bej) Bürgermeister Walter Schauer begrüßte auch Christina Blommer von der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zur Sitzung im Kulzer Feuerwehrhaus. Soll die Dorferneuerung hinsichtlich der Sanierung der Ortsstraße Berg abgewartet oder die Maßnahme zeitnah starten? Diese Frage ergab sich, da die Kosten für die geplante Sanierung dem Gremium doch als ziemlich hoch erschienen.

Boden untersuchen

Drei Firmen hatten ein Angebot für die Asphaltierungsarbeiten abgegeben. Sollte die Dorferneuerung kommen, was allerdings auch nicht sicher sei, dann können unter Umständen noch fünf Jahre vergehen, so das Gemeindeoberhaupt. Dabei werden die Schäden natürlich größer. Für die Asphaltierung entstehen keine Beiträge für die Anlieger. Schließlich einigte man sich mit einer Gegenstimme, die Maßnahme zu starten. Den Auftrag erhält die Firma Huber aus Rötz (10 651 Euro), wobei sich die Summe je nach Einbaumenge verändern könne.

Zur Erstellung der Leistungsverzeichnisse für die Wasserleitungsbaumaßnahmen der Wasserversorgungsanlage Dautersdorf/Jedesbach sind Baugrund-Untersuchungen erforderlich. Es sind mindestens zehn Kleinbohrungen, zehn Rammsondierungen und drei LAGA-Untersuchungen (Prüfung ob ausgebautes Material abfallrechtlich wieder eingebaut werden darf) notwendig. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Firma IBF, Eigenschenk aus Deggendorf (5170 Euro). Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Ein Ortstermin ging dem Beschlussvorschlag zum Bauantrag der Gemeinde Thanstein auf Anbau einer Überdachung für Bauhofgeräte an die bestehende Halle voraus. Die Maßnahme, die erst im nächsten Jahr vorgenommen wird, wurde einstimmig genehmigt.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt ging es um eine Klarstellung bezüglich der Beschlussfassung in der Sitzung vom 2. Februar. Darin war im Sachbereich niedergeschrieben worden, dass nach dem Bau der Versorgungsleitung von Thanstein nach Dautersdorf die Abrechnung durch den Zweckverband erfolgt. Dieser Satz lasse die Schlussfolgerung zu, dass Beiträge und Gebühren bereits ab diesem Zeitpunkt durch den Zweckverband Nord-Ost Gruppe abgerechnet werden. Bürgermeister Walter Schauer stellte klar heraus, dass dies nicht der Fall sei. Unterhalt und Wartung laufen über die Nord-Ost-Gruppe, die Gemeinde ist dort Wassergast. Die Abrechnung der Wassergebühr und der Beiträge erfolgt über die Gemeinde.

Kulzer Moos pflegen

Schauer informierte das Gremium über den Stand der Abbrucharbeiten am Schützenstadel. Der günstigste Anbieter, die Firma Dauerer aus Roding, hat mit einer Summe von 13 620 Euro den Zuschlag erhalten. Das Jahresbauprogramm sieht bei den Pflegemaßnahmen für das Kulzer Moos eine Summe von 15 000 Euro vor; davon müssen 4500 Euro von der Gemeinde geschultert werden. Der Rest wird von der Regierung der Oberpfalz und vom Naturparkverein getragen.

Der Bürgermeister gab noch folgende Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung bekannt: Zur Vorbereitung der neuen Unterstellhalle am Bauhof wurden das Planieren des Geländes hinter der Feuerwehrscheune, der Frostschutzeinbau, die Einzäunung, die Errichtung der Stützmauer mit L-Steinen und die Punktfundamente an die Firma Erwin Fischer aus Voitsried übergeben. Außerdem wird der Mischwasserkanal zur Erschließung der Bauparzellen "Am Ziegelweiher" gemeinsam mit der Wasserleitung des Zweckverbandes durch die Firma FWB GmbH aus Neunburg verlegt. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.
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