20.06.2017 - 14:26 Uhr
ThansteinOberpfalz

Mit Essen den Helfern der neuen Dorfgemeinschaftsscheune in Dautersdorf gedankt

Mit einem Helferfest als symbolisches Dankeschön würdigte die Gemeinde den Einsatz aller Freiwilligen, die zum Gelingen der neuen Dorfgemeinschaftsscheune beigetragen haben. Rund 2310 Arbeits- und 230 Maschinenstunden wurden dabei aufgebracht.

von Rainer KöpplProfil

(rkp) Bürgermeister Walter Schauer blickte auf den Wunsch zurück, nach Abschluss des Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahrens in Dautersdorf die alte und kleine Dorfscheune durch einen Neubau zu ersetzen. Nachdem dann durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz eine Förderung in Aussicht gestellt wurde, konnte an eine Verwirklichung der Maßnahme gedacht werden.

Holz gespendet

So sah er den Werbeslogan des ALE Oberpfalz "Ein starker Partner für einen starken Raum" nur bestätigt. Als Standort wurde ein Grundstück neben dem Feuerwehrgerätehaus auserkoren. Nach Grundstücksverhandlungen mit Anliegern konnte als verantwortlicher Ingenieur Norbert Keil gewonnen werden. Der entsprechende Bauplan wurde durch Eduard Schmid angefertigt, die Berechnung der Statik erfolgte durch Franz Failer.

Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens und des Förderablaufs folgte schließlich am 29. 8. 2016 der Spatenstich für die 25,34 Meter mal 11,30 Meter große Scheune. Bis Ende 2016 wurde durch die Firma Wilhelm aus Neunburg die Bodenplatte erstellt. Mit einer von der Zimmerei Prommersberger erstellen Holzliste wurde um Holzspenden bei Waldbesitzer gebeten. Diese ergaben ein Bauholz von ca. 137 Kubikmetern. Dieses Holz wurde durch das Sägewerk Eckl entsprechend zugeschnitten und über die Wintermonate durch die Zimmerei Walbrun abgebunden, so dass am 15.3.2017 mit dem Aufstellen der Scheune begonnen werden konnte.

Die notwendigen Spenglerarbeiten wurden durch die Firma Herdegen ausgeführt, die Firma Häusler lieferte das Elektromaterial. Das Dachdecken, Verschlagen der Scheune und die Pflasterarbeiten wurden durch die Feuerwehr Dautersdorf durchgeführt. Die Außenanlagen wurden durch die Firma Ederer angelegt. Neben den bereits ausgeführten Firmen waren noch die Firma Schmidt für Betonarbeiten sowie der Kranverleih Scherr an den Baumaßnahmen beteiligt.

Für Gerätschaften

In der neuen Dorfgemeinschaftsscheune werden künftig alle Maschinen und Gerätschaften der Feuerwehr, der Kirche und des Gartenbauvereins, also der Dorfgemeinschaft, untergebracht. Neben den Holzspenden waren natürlich die enorm hohen freiwilligen Arbeitsstunden der Schlüssel zum erfolgreichen Abschluss dieses Bauwerks.

Rund 2310 Stunden Arbeits- und 230 Maschinenstunden wurden freiwillig aufgebracht. Zum Schluss dankte Bürgermeister Schauer nochmals allen beteiligten Firmen und Fachstellen, den Spendern und Förderern und natürlich allen freiwilligen Helfern sowie dem "Kapo" auf der Baustelle, 3. Bürgermeister und Feuerwehrkommandant Josef Mösbauer. Ihm galt der Dank für seinen ganzen Elan und einer reibungslosen und unfallfreien Baumaßnahme.

Nach dem Richtspruch durch Zimmerer Reinhard Walbrun, Worten von Günter Tauschek von der ALE Oberpfalz und Ingenieur Norbert Keil folgte schließlich mit einem gemeinsamen Essen der gemütliche Teil des Abends.

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