Im Landkreis dreht sich alles um den Maibaum - Stimmungsvolle Feiern und Schelmenstücke
Ausgelassene Hauruck-Aktionen

Lokales
Theisseil
04.05.2013
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Sie sind hoch, unübersehbar und produzieren keinen Strom. Die Rede ist von den Maibäumen, die allerorten die Plätze zieren. Überall im Landkreis war das Aufrichten der Frühlingsboten mit ausgelassener Stimmung verbunden. Es folgt eine Auswahl der Feierlichkeiten mit kleinen Randnotizen:

In Schirmitz benutzte die Feuerwehr heuer keinen Kran, sondern - nach über zehn Jahren - wieder Muskelkraft. Auf dem Platz vor dem Gerätehaus strengten sich 24 Floriansjünger unter dem Kommando von Bernhard Eckert an. Andreas Melischko sorgte für Akkordeonmusik. Der Maibaum in Püchersreuth wurde wieder einmal geklaut. In der Nacht zum Sonntag rückte um drei Uhr die Störnsteiner Landjugend an. Die Auslöseverhandlungen mit der OWV-Vorsitzenden Martina Bonczyk brachten 40 Liter Bier und zwei Pfannen Leberkäs.

Und hoch mit dem Holz

In Bechtsrieth stellte die Siedlergemeinschaft den Maibaum am Kapellenplatz auf, in Michldorfführte die Feuerwehr Regie. Auch inEtzenrichtwurde die Tradition hochgehalten. Die Feuerwehren ausundAltenhammerverbanden ihre "Hauruck"-Aktionen mit Beiträgen für das leibliche Wohl. Beim "Stromhias" drehte sich gar ein Spanferkel am Grill. Indem "grünen Kringel" Flügel zu verleihen, war für die vielen bärenstarken Letzauer Kerle ein Leichtes.Nachhaltigkeit bewies die KaltenbrunnerMarktjugend. Sie stellte zum dritten Mal den gleichen 30-Meter-Baum auf. Nicht gerade frühlingshaft war das Wetter in Mantel, als Helfer aus den Vereinen routiniert die Schwalben benutzten. Nach gut einer Stunde stand das 27-Meter-Holz senkrecht. Der Albersriether Dorfrat hat auch in diesem Jahr das traditionelle Maibaumaufstellen organisiert. Viele Schaulustige sahen die 20 Dorfmänner, die mit hochrotem Kopf dem weiblichen Geschlecht imponieren wollten. Das Aufstellen des Maibaums ist auch ein fester Bestandteil im WaldthurnerKalender. Der OWV brachte den gut von Kindern gut behüteten Stamm zum Ort des Geschehens. Schnell stand der weiß-blaue Frühlingsbote unter Anleitung von Werner Pankotsch und technischer Hilfe von Thomas Riedl.

Straflose Straftat

"Keine besonderen Vorkommnisse" meldete Georgenberg. Die Feuerwehr hatte hier eine zünftige Fete organisiert. In Reichenau ereignete sich auf Umwegen eine traditionell straflose Straftat mit Insiderwissen. Aber auch hier wurde am Ende kräftig gefeiert. Ein besonderes Fest feierte die Eslarner Vereinsgemeinschaft um Vorsitzenden Georg Rauch. Der Maibaum hatte 100 Jahresringe.

Zum ersten Mal in der Geschichte von Döllnitz stellten Frauen den Maibaum mit auf. Mit Stangen hievten die Festdamen den fast 30 Meter langen Stamm in die Höhe und zeigten damit, dass sie für das Jubiläum der Feuerwehr vom 31. Mai bis 2. Juni gerüstet sind. Ein neuer Baum musste es für die Waidhauser im Heimatfestjahr sein. Mit Muskelkraft und Stangen wurde in Gebhardsreuth gearbeitet. In Etzgersrieth stellte die Landjugend einen Maibaum auf. Weiter stemmten in der Gemeinde Moosbach die Dorfgemeinschaft in Ödpielmannsberg und die Feuerwehr in Gaisheim ihren Bäume in die Höhe.

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Weitere Maibaum-Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/maibaum2013
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