23.02.2018 - 20:00 Uhr
Theisseil

Aktive sprechen Kommandant Manuel Bock für weitere sechs Jahre ihr Vertrauen aus Roschauer Feuerwehr gut aufgestellt

Für ihre Aktivitäten, ihren Ausbildungsstand und das gute Miteinander im Verein gab es in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr dickes Lob von allen Seiten. Manuel Bock wurde in der Dienstversammlung erneut zum Kommandanten und Alexander Pöllath zum Stellvertreter gewählt.

Vorsitzender Franz Pöllath (links) zeichnet Mitglieder für langjährige Treue zur Feuerwehr Roschau aus. Hans Greiner (Mitte) ist 70 Jahre dabei, Bürgermeisterin Marianne Rauh (Zweite von links) 20 Jahre. Manuel Bock (Zweiter von rechts) bleibt Kommandant und Alexander Pöllath (rechts) sein Stellvertreter. Bild: prh
von Hans PremProfil

Wie wichtig auch kleine Feuerwehreinheiten sind, zeigte sich beim Großeinsatz im Caritas-Seniorenheim St. Martin. Die Aktiven aus Roschau sorgten nicht nur für die Wasserförderung, sie arbeiteten auch an vorderster Front und holten die Senioren teilweise auf den Händen tragend aus dem verrauchten Haus.

Vorsitzender Franz Pöllath erinnerte an die Rama-Dama-Aktion, die Teilnahmen an der Fahrzeugsegnung und der Standartenweihe in Neustadt. Beim Ugandafest im Klostergarten von St. Felix kümmerte sich der 101 Mitglieder zählende Verein um den Ausschank.

Weiter im Amt

Kommandant Manuel Bock, der unter der Leitung von Bürgermeisterin Marianne Rauh ebenso wie sein Stellvertreter Alexander Pöllath in der Dienstversammlung im Amt bestätigt wurde, berichtete von zwölf Einsätzen (ein Brand, neun technische Hilfeleistungen, ein First-Responder-Einsatz sowie eine freiwillige Tätigkeit) der 27 Aktiven. Unter ihnen sind zwei Frauen und drei Anwärter. "Insgesamt waren 75 Mann mit 142 Stunden im Einsatz."

Selbst als ein Teilnehmer zur Abnahme des Leistungsabzeichens urlaubsbedingt abwesend war, war es für seine Kameraden selbstverständlich, eine weitere Abnahme durch Einspringen als Ergänzer zu ermöglichen. "Dies zeichnet einen perfekten Mannschaftszusammenhalt aus", lobte Bock. Er berichtete von der Neuanschaffung eines Mehrzweckanhängers, einer Absauganlage und drei kompletten Schutzanzügen Bayern 2000.

Durch die finanzielle Unterstützung des Feuerwehrvereins, der einen Anhänger kaufte, sparte man der Gemeinde Kosten. "Dafür nimmt man auch ein Defizit in der Kasse in Kauf", vermittelte Kassenwart Tobias Greiner.

Voll des Lobes war Bürgermeisterin Marianne Rauh, die den Roschauern ihre Anerkennung für Aktivitäten und Einsätze aussprach. "Ihre Bilanz kann sich sehen lassen." Sie dankte den Aktiven für Dienst und Einsatzbereitschaft. "Die örtliche Wehr ist heute in vielen Situationen, nicht nur im Brandfall, gefordert". Sie erinnerte an den freiwilligen Einsatz, als nach der Verunreinigung des Trinkwassers die Hydranten gespült wurden.

Jung aber "altes Eisen"

Kreisbrandmeister Thomas Weidner gratulierte den beiden Kommandanten zur Wiederwahl. Obwohl selbst noch jung, gehörten die beiden nach der Bestätigung in ihren Ämtern bereits "zum alten Eisen", scherzte er.

Nach dem Dank an alle engagierten Helfer gab Pöllath die Jahresplanung 2018 bekannt. Dazu gehören die Rama-Dama-Aktion Ende März, die Teilnahme an der 800-Jahrfeier in Neustadt sowie die Teilnahme an kirchlichen Anlässen. "Demnächst wollen wir den Backofen herrichten und eventuell wieder ein Backofenfest mit einem Wildschweinessen organisieren", verriet er.

Bis zu 70 Jahre bei Feuerwehr

20 Jahre dabei sind Irmgard Greiner und Bürgermeisterin Marianne Rauh. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Anton Scheidler, Konrad Greiner und Siegfried Scholz ausgezeichnet. 50 Jahre unterstützt Norbert Blaschke die Roschauer Wehr. Ein äußerst seltenes Jubiläum feierten Herman Bauer (Aich) und Hans Greiner (Wiedenhof): Beide sind 70 Jahre Mitglied der Feuerwehr Roschau. Kommandant Manuel Bock beförderte Thomas Pöllath zum Ober- und Tobias Greiner zum Hauptfeuerwehrmann. (prh)

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