12.10.2017 - 20:00 Uhr
TheisseilOberpfalz

Halbjahressitzung des Vereinskartells Theisseil 27 000 Besucher

Die Gemeinde Theisseil hat viele verstreute Dörfer und ein intaktes Vereinsleben. Den Vereinen kommt die Aufgabe zu, das gesellschaftliche Leben zu gestalten. Im Herbst vor allem mit Theater.

von Ernst FrischholzProfil

Letzau. "Eure Vereine prägen und bereichern ihre Ortschaften", lobte Bürgermeisterin Marianne Rauh bei der Kartellsitzung im Gemeindehaus die zwölf Vereinsvertreter. Vorsitzender Robert Spickenreuther lobte die Arbeit im vergangenen Jahr.

In jeder halbjährlichen Zusammenkünfte stellt sich ein Verein ausführlich vor. Diesmal präsentierte Dieter Horn die Theatergruppe Letzau. "In Letzau wird ewig lange Theater gespielt, aber noch nie unter einem Verein." In der Vergangenheit hätten sich Gruppen in der Landjugend oder auch der Feuerwehr zusammengetan. Horn schilderte die widrigen Umstände im DJK-Sportheim als Spielort. 1984 bis 1989 wich man wegen des steigenden Zuschauerinteresses sogar in den Postkeller nach Weiden aus.

"Wir haben auch an den Theatertagen in Weiden teilgenommen und Gastspiele in Wildenreuth, Vohenstrauß und in der Max-Reger-Halle in Weiden gegeben." 1989 schaffte der Bau des Gemeindehauses neue Bedingungen. Im Mai 1989 gründete sich die Theatergruppe mit 38 Personen. Es ging stetig aufwärts. "Bis heute zählten wir 27 000 Besucher." Der eingetragene Verein hat 85 Mitglieder. Die zahlen fünf Euro Jahresbeitrag. Von 1989 bis heute spendete die Theatergruppe 50 000 Euro an Vereine und Organisationen. 45 000 Euro gab man für Ausflüge aus, 14 000 Euro für Feste. "Es sind viele helfende Hände rundherum nötig, die das alle ohne Gage machen", schloss Horn. Spickenreuther unterstrich, dass sich die Theatergruppe auch in der Umgebung einen Namen gemacht habe.

Spickenreuther pflegt auch die Homepage des Kartells. Sie werde immer besser genutzt. Er bat die Vereine, ihm mitzuteilen, wenn es Änderungen in der Führung gebe. Gemeldete Termine stelle er zügig ein. Am 1. Juli stehen das zehnjährige Kindergartenjubiläum und am 13. und 14. Juli das 135-jährige Bestehen der Feuerwehr Edeldorf an.

Großes Lob richtete Bürgermeisterin Rauh an das Team der Kinder- und Jugendarbeit. Jugendbeauftragte Beate Spickenreuther berichtete, dass zu den Veranstaltungen immer mehr Kinder aus anderen Orten kämen. Sie stellte fest, dass die Vereine ihre Aktionen unterstützen. Die nächste wird an Heiligabend "Wir warten auf das Christkind" sein. Bei der Frühjahrssitzung am 19. März stellen sich die Landfrauen vor.

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