Benefizkonzert der Landkreismusikschule Cham
Wiener Flair im "Spaßettl"

Den Anfang beim Benefizkonzert machten Elisabeth Bemerl und ihr neugegründeter Kinderchor. Bilder: exb (2)
Sport
Tiefenbach
16.02.2018
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Mit einem Benefizkonzert im "Spaßettl" begrüßt Paul Windschüttl, Direktor der Landkreismusikschule Cham, das noch junge Jahr 2018. Seine "Dinnermusik", die "Dachbodn Musi", der neu formierte Kinderchor und der Kirchenchor präsentieren einen zauberhaften Abend, dessen Erlös der Landkreismusikschule zugute kommt.

Bürgermeister Ludwig Prögler freute sich mit Pfarrer Albert Hölzl über die vielen Zuhörer und begrüßte die Künstler der "Dachbodn Musi" mit Birgit Vogl und den neu formierten Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Bemerl. Auch der Kirchenchor Tiefenbach mit Claudia Babl gab Kostproben ihres Könnens.

Zwei Volkslieder

Den Start machten die Kleinsten und die rund 20 Jungen und Mädchen wurden von den jungen Instrumentalisten der "Dachbodn Musi" begleitet. Eli Bemerl hat sich mit ihren Kindern für zwei bayerische Volkslieder entschieden. "Da Bauer hat Katz verlorn" und nach kräftigem Applaus sangen die Kinder das bekannte Lied "Leit, Leit Leit'ln derfts lustig sei!" Nun betraten die Profis der "Dinnermusik" die Bühne und Paul Windschüttl stellte seine Kollegen vor.

In erster Reihe Frantisek Rezac mit seiner Violine, am Schlagzeug Miloslav Novacek und an der Bassgitarre Thomas Jobst. Windschüttl möchte mit der Dinnermusik etwas Wiener Flair ins "Spaßettl" bringen und dazu eignet sich der Walzer "Wiener Blut" hervorragend. Nach dieser Einstimmung formierte sich der Kirchenchor aus Tiefenbach und Claudia Babl hatte zwei gefühlvolle Lieder mitgebracht. Für die Pause setzte die "Dinnermusik" den Gästen mit der "Kleinen Nachtmusik" einen Ohrwurm ins Gedächtnis. Mit vielen Hintergrundinformationen und einigen trefflichen Witzen lockerte der Musikdirektor auch nach der Pause den Abend gekonnt auf und mit der "Schönen blauen Donau" wurde die Walzerserie fortgesetzt. Wien und Österreich grenzen bekanntlich an Ungarn an und so darf auch eine Polka nicht fehlen.

"Maske in Blau"

Sehr flott ging es in der "Maske in Blau" zu und ebenso beim Geigensolo von Frantisek. Seine Finger huschten geradezu beim Stück "Anorada" über die Saiten der Violine und rissen das Publikum zu stehenden Ovationen hin. Dazwischen zeigte Thomas Jobst, dass er auch als Sänger von Beatles-Songs überzeugen kann.

Schon waren zwei Stunden beste Unterhaltung vorüber, doch ohne Zugabe ließen die Gäste kein Ende zu. Mit Klassikern wie "Quando, Quando" und "La, Li, Lu" versorgte Windschüttl alle Zuhörer abschließend mit der nötigen Bettschwere. Wer sich dann noch für ein Glas Sekt oder Bier von der Theatergruppe entschied, den begleiteten die Walzertöne der "Dinnermusik" in den Schlaf.
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