Abt Filip Zdenek Lobkowitz aus Tepla Prediger bei der Tirschenreuther Wallfahrt
Ohne Christus geistige Bettler

Die Messe zelebrierten (von links) Stadtpfarrer Georg Flierl, Abt Filip Zdenek Lobkowicz und Kaplan Maximilian Roeb. Bild: wür
Lokales
Tirschenreuth
16.04.2013
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(wür) Schon öfter war Abt Filip Zdenek Lobkowicz vom Kloster Tepla in Tirschenreuth, doch zum ersten Mal durfte er Anführer und Prediger bei der Monatswallfahrt sein. Stadtpfarrer Georg Flierl hieß ihn und alle Teilnehmer zur 312. Wallfahrt herzlich willkommen.

Ein besonderes Anliegen war für den Stadtpfarrer diesmal, für jene zu beten, die im Glauben wankend geworden sind, sowie für die Kranken, welche oft großen Bedrängnissen ausgesetzt seien. "Vor zwei Wochen haben wir die Osternacht zelebriert. Die österliche Freude sollte uns weiter begleiten. Sie ist etwas, was uns Stärke gibt für unser Leben", begann Abt Lobkowicz seine Predigt.

Am Tag der Auferstehung habe sich Jesus den Frauen und anderen gezeigt. Vielen habe er beweisen müssen, dass er es sei. Anders bei Maria: "Sie hatte immer geglaubt. Wenn auch wir an die Auferstehung glauben, dann sind wir auf dem richtigen Lebensweg." Der Glaube dürfe trotz der weltlichen Versuchungen nicht müde werden, appellierte der Abt: "Wir sollten von den ersten Jüngern lernen, wie begeistert sie überall erzählt haben über die Auferstehung Jesu. Wir brauchen keine Angst zu haben für die Zukunft, wenn wir uns an den Auferstandenen wenden."
Viele Menschen glaubten, man könne mit Fortschritt viel erreichen. Dies aber sei nicht alles. Der Mensch brauche Liebe. Auf die Frage Jesu habe Petrus drei Mal geantwortet: "Herr, ich liebe dich". Petrus habe gewusst, dass seine Liebe nicht ganz vollkommen sei, aber auch, dass seine Liebe wachsen könne, wenn er an Jesus glaube. "Wenn wir immer auf den Auferstandenen und auf die Mutter Gottes sehen, dann kann unsere Liebe wachsen. Ohne die Liebe und das Leben mit Christus werden wir zu geistigen Bettlern", sagte der Prediger. "Wenn wir in seiner Liebe bleiben, dann brauchen wir keine Angst zu haben."
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