Beschäftigte aus Tirschenreuth und Waldsassen fordern "mehr Geld für und mehr Personal in die ...
Der großen Politik die Rote Karte gezeigt

Vor dem Krankenhaus in der Kreisstadt zogen die Beschäftigten aus Tirschenreuth und Waldsassen die Rote Karte für die Krankenhauspolitik. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
26.04.2013
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Die Beschäftigten der Krankenhäuser Tirschenreuth und Waldsassen signalisierten im Anschluss ihrer Betriebsversammlung mit einer "roten Karte", was sie von der Krankenhauspolitik halten. Gewerkschaftssekretär Robert Hinke: "Mit der versprochenen Finanzspritze wird zwar die Not der Krankenhäuser anerkannt. Aber da wird als Wohltat verkauft, was den Krankenhäusern zuvor abgeknüpft wurde."

Allein die Kürzungen bei Mehrleistungen bezifferten sich für 2013 und 2014 auf etwa 750 Millionen Euro. Die Krankenhäuser finanzieren ihr Förderprogramm selbst." Angesichts von 2045 Krankenhäusern, einem Investitionsstau von etwa 50 Milliarden Euro, etwa 1,1 Millionen Beschäftigten und fast 142 Millionen Belegungstagen relativiert sich für Hinke die im Kern auf zwei Jahre angelegte Finanzhilfe zu einem "Rinnsal".

Betriebsratsvorsitzender Roland Gleißner betonte: "Das Personal braucht eine gesetzliche Personalbemessung, damit Sparpolitik und Wettbewerb nicht auf Kosten der Patientenversorgung und der Arbeitsbedingungen ausgetragen werden." Mehr Geld für die Krankenhäuser und mehr Personal in die Krankenhäuser, lautet daher auch das Motto der Gewerkschaftskampagne "Der Druck muss raus".
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