22.08.2014 - 00:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bessere Verbindung zu Asylbewerberheim Chance für Weg

Vor zehn Jahren hat die Stadt im Süden "Zuwachs" bekommen: Vor den Toren des Ortes ist ein neues Asylbewerberheim in Betrieb genommen worden. Seitdem wird im Stadtrat immer wieder der Wunsch geäußert, den Fußweg zu der Einrichtung mit Beleuchtung und wetterfesterem Belag auszustatten. Jetzt könnte sich eine Chance ergeben.

Seit Jahren gibt es den Wunsch nach einem Ausbau des Fußweges zum Asylbewerberheim. Jetzt hat die Stadt einen Förderantrag gestellt - und hofft auf 80 Prozent. Erst dann könnte das rund 260 000 Euro teure Vorhaben auch umgesetzt werden. Bild: ws
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bürgermeister Franz Stahl kennt den Wunsch nach einer besseren Verbindung zum Asylbewerberheim. Gerade Walter Siegert hatte in seiner Zeit als Mitglied des Stadtrat hier immer wieder nachgefragt. Und der Bürgermeister hat den Auftrag stets im Gedächtnis behalten.

Mehr Förderung

Bei Staatsministerin Emilia Müller (Arbeit, Soziales, Familie und Integration) hat das Stadtoberhaupt jüngst nachgefragt und ist dabei auf eine interessante Möglichkeit verwiesen worden: Aus Finanzausgleichsmittel könnte das Vorhaben unterstützt werden. Bis zu 60 Prozent der Bausumme wird aus diesem "Topf" erstattet. Für Franz Stahl ist das noch zu wenig, auch angesichts der erwarteten Kosten von rund 260 000 Euro. Deshalb peilt der Bürgermeister eine Förderung von 80 Prozent an. Erst ab dieser Höhe könnte sich die Stadt einen Ausbau des Weges leisten. Vom Stadtrat wird dieses Vorhaben unterstützt. Bei der jüngsten Sitzung war sich das Gremium einig, einen Förderantrag auf 80 Prozent zu stellen. Der Ausbau ist nicht allein ein langgehegter Wunsch der Stadt, auch Kirchen und Sozialverbände fordern die Verbesserung.

"Wir haben die moralische Verpflichtung, für diese Menschen einen vernünftigen Zugang zur Stadt zu schaffen", hofft der Bürgermeister auf einen Erfolg bei der Förderstelle.

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