Bilder von Fritz Fischer bei Kunstausstellung in der Sparkasse - Aquarelle und Ölmalerei
Lebendige Ansichten und Landschaften

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Lokales
Tirschenreuth
05.05.2011
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"Licht Schatten - Transparenz" titelt die neue Kunstausstellung von Fritz Fischer in den Räumen der Sparkasse am Marktplatz. Und die gezeigten Werke werden dem Titel vollauf gerecht.

Filial-Bereichsleiter Peter Hamm brachte es bei seinen Grußworten auf einen kurzen, sehr treffenden Nenner: "Wichtig ist, ob die Bilder gefallen, und sie gefallen mir!" Dieser positiven Wertung schlossen sich die interessierten Gäste sofort an.

Gute Bewachung

Über die sehr gute "Bewachung" der Vernissage freute sich Bürgermeister Franz Stahl. Polizeiinspektionsleiter Werner Hanauer und sein Stellvertreter Hermann Weiß waren als Chefs und befreundete Arbeitskollegen selbstverständlich anwesend und beide sehr stolz auf den Künstler aus ihren Reihen. Der Sparkassenleitung dankte Franz Stahl für die wiederholte Bereitschaft, die Räumlichkeiten für die Präsentation von Kunstwerken zur Verfügung zu stellen. Während der Öffnungszeiten seien die Kunstwerke gut erreichbar und könnten von vielen Interessierten angeschaut werden. Denn, "Künstler müssen ihre Werke in geeigneten Räumen ausstellen können, wie sonst sollen sie sich der Öffentlichkeit präsentieren!"
Fritz Fischer ist Tirschenreuther durch und durch. Seine Heimatverbundenheit drückt er immer wieder in seinen Stadtansichten aus. Er zeigt das heutige Gesicht der Stadt ebenso wie historische Ansichten, die wie Zeitfenster auch an die Werke des bekannten Malers Fuchshuber erinnern. Der Klettnersturm als Wahrzeichen der Stadt hat es ihm besonders angetan. Diesen Wehrturm, der mit seinem Charme jeden Besucher der Stadt schon von weitem grüßt, hat er mehrere Male im Programm.

Höchste Farbrillanz

Seine verschiedenen Ausführungen lassen dabei keinerlei Langeweile aufkommen. Denn Fritz Fischer malt in verschiedenen Techniken und mit verschiedenen Materialien. Seine Bilder zeigen neben Stadtansichten auch Landschaften, Wildmotive, Blumenaquarelle oder Stillleben. Freilich ist ihm die Ölmalerei am liebsten. Hier kann die höchste Farbbrillanz erreicht werden, sagt er und beweist es auch. Etwa bei dem großformatigen Werk "Venedig". Hier zeigt er, wie meisterhaft er mit Ölfarben umzugehen versteht.
Aus dem dunstigen, fast nebligen Hintergrund steigt vor der aufgehenden Sonne schemenhaft Venedig aus dem Meeresarm auf. Im Vordergrund zieht ein Gondoliere bereits seine Bahn. Verblüffend der Eindruck, wenn sich der Besucher dem Bild nähert. Dann nämlich tauchen Details der Gemäuer auf.

Oder die Stilleben mit Apfelmotiven. Ruhe ausstrahlend und appetitlich real wirken sie. Und da kann man die Wassertropfen der gewaschenen Äpfel noch so genau von allen Seiten betrachten. Sie sehen aus wie echt. Einfach verblüffend.

Seine Vielseitigkeit beweist Fritz Fischer auch mit seinen Blumenmotiven in Aquarelltechnik. Die bunten Farben scheinen auf dem Hintergrund zu schweben. Oder sein Herbstbild, ebenfalls in Aquarelltechnik ausgeführt. Mit seinem bunten Blattwerk vermittelt es Leichtigkeit, die er mit dem wie brüchig gestaltetem Passepartout wieder dämpft. Eine gut passende Symbiose.

Fischbilder

Ausdrucksstark auch seine Afrikabilder. Er stellt "Massaikrieger" oder auch "Namibia-Elefanten" vor. Warme Farben bringen hier die richtige Urlaubsstimmung. An den Schautafeln hat er diese Werke geschickt mit strukturierten Fischbildern kombiniert, die an Meer erinnern. Die Bilder, so Fritz Fischer, sollen keine extra Beschreibung brauchen. Sie sollen nicht Foto getreu sein sondern aussagekräftig. Und das sind sie alle.
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