Bündnis für Familie besichtigt Firma Samhammer - "Mit Service Menschen begeistern"
Flexible Arbeitszeit die Zukunft

Beim Rundgang durch das Tirschenreuther Call-Center erhielten die Besucher mit Landrat Wolfgang Lippert an der Spitze (Zweiter von rechts) Einblicke in die Arbeit der Mitarbeiter. Bild: jr
Lokales
Tirschenreuth
06.05.2013
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Flexible Arbeitszeitmodelle sind die Zukunft. Davon ist nicht nur Norbert Samhammer überzeugt. Bei einer Info-Veranstaltung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft erzählte der Unternehmer, wie Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen sind.

Landrat Wolfgang Lippert dankte dem "Bündnis für Familie" für die Initiative. Alle Verantwortlichen im Landkreis müssten gemeinsam gegen den demografischen Wandel an kämpfen. Zahlreiche Maßnahmen seien schon auf den Weg gebracht, weitere folgten.

So soll bis Ende Mai das Ergebnis des Personennahverkehrs vorliegen, daraus wird ein neues Konzept erarbeitet. Der Landrat forderte die Unternehmen auf, für familiengerechte Arbeitsplätze zu sorgen. "Dann bleiben die Menschen auch hier." Sabine Bauer, Geschäftsführerin des Bündnisses für Familie im Landkreis, wollte die Lebensbedingungen f vor Ort verbessern. "Wir brauchen eine familienfreundlichere Infrastruktur."

Diplom-Ingenieur Norbert Samhammer stellte sein Unternehmen als einen international tätigen Dienstleister vor. "Wir arbeiten unter anderem für Luft- und Raumfahrt sowie mit führenden Automobilherstellern zusammen." 1988 hat die Firma in Weiden als Computergeschäft begonnen, heute zählt die Samhammer AG am Standort Weiden 420 und in Tirschenreuth 16 Mitarbeiter.
Den Grund für den Erfolg machte der Firmenchef schnell aus: "Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter Spaß und Freude haben und dazu noch Geld verdienen." Zusätzlich bietet das Unternehmen verschiedene Arbeitszeitmodelle für berufstätige Frauen. "Bei uns können Frauen flexibel vier, fünf, sechs, oder acht Stunden arbeiten." Nicht zuletzt bietet das Unternehmen auch 24 Heimarbeitsplätze an. "Bei uns gibt es eine Vertrauens-Arbeitszeit. Stechuhren haben wir schon lange abgeschafft." Stolz zeigte sich der Firmensprecher, dass in seinem Unternehmen 70 Prozent der Mitarbeiter Frauen sind. Dazu wird großer Wert auf eine fundierte Ausbildung gelegt. Zum Schluss ging Samhammer noch auf den Standort Tirschenreuth ein, der erst im vergangenen Jahr gegründet wurde. "Wir wollten die Arbeit zu den Menschen bringen." In Tirschenreuth werden hauptsächlich deutsche Service-Lines betreut. Bedarf an weiteren Arbeitsplätzen in der Kreisstadt könne er sich durchaus vorstellen. Bis zu 25 Mitarbeiter könnten hier Arbeit finden.
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