Franz Stahl will wieder Tirschenreuther Bürgermeister werden
Keine anderen Ambitionen

Lokales
Tirschenreuth
20.04.2013
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Die wichtigste Nachricht kam am Schluss der CSU-Jahreshauptversammlung: Franz Stahl wird wieder als Bürgermeister-Kandidat antreten. Damit sind Spekulationen, er werde sich um das Amt des Landrats bewerben, vom Tisch.

Seine Begeisterung sei ungebrochen, so das amtierende Stadtoberhaupt. "Wer einmal das Amt des Bürgermeisters in Tirschenreuth bekleidet, strebt kein anderes politisches Mandat an!" Viele Mitglieder hatten auf diese Ankündigung sehnlichst gewartet. "Die Stadt hat unter der Leitung von Franz Stahl eine gute Entwicklung genommen. Nun kann dieser Weg weitergeführt werden," so 2. Bürgermeister Peter Gold und Stadtrat Dr. Alfred Scheidler.

Auf die Stadtentwicklung der letzten Jahre nahm auch Franz Stahl Bezug. Es habe sich eine unheimliche Dynamik entwickelt, die allerdings sehr intensive und engagierte Arbeit vorausgesetzt habe. Tirschenreuth habe sich zu einem regionalen Zentrum weit über die Grenzen des Landkreises entwickelt. Der Strukturwandel sei in den vergangenen Jahren aktiv angepackt und in Verantwortung für die nächste Generation die Weichen gestellt worden. "Tirschenreuth ,Beispielstadt' mit Vorbildcharakter für viele Kommunen.

Auch MdB Albert Rupprecht sprach von der ungeheuren Außenwirkung der Kreisstadt. Die grenznahe Lage sei nicht mehr beengend, im Gegenteil, es werde Selbstbewusstsein signalisiert und darauf dürfe die gesamte Region stolz sein. Von dieser Dynamik werde die Stadt noch lange zehren, zeigte er sich überzeugt.
Stellvertretende Kreisvorsitzende Inge Härtl war überwältigt von der Fülle der unterschiedlichen Veranstaltungen im Arbeitsbericht des Vorsitzenden. Franz Stahl sei äußerst dynamisch und engagiert, bescheinigte sie ihm. Unter der Leitung von Bürgermeister Stahl habe die Stadt ein sehr positives Gesicht bekommen und gerade im Hinblick auf die Gartenschau sei ihm ein toller Wurf gelungen.

Nur wenige Änderungen ergaben die Neuwahlen. Franz Stahl bleibt weiter an der Spitze der CSU, Stellvertreter sind Peter Gold, Dr. Alfred Scheidler und Huberth Rosner, der Bernhard Bäuml ins Amt folgte, der wiederum aus Zeitgründen nicht mehr kandidiert hatte. Schriftführer bleibt weiter Thomas Pilz und auch Kassier Franz Häring wird die Finanzen in bewährter Weise weiter führen. Zu Beisitzern gewählt wurden Vinzenz Rahn, Monika Arbter-Hubrich, Oliver Müller, Konrad Zant, Michael Arbter, Hans Prucker, Andreas Krassler, Günther Popp und Martin Hager.
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