Gegen den SV Griesbach geht es um Platz zwei in der Kreisklasse
Verfolgerduell in Schönhaid

Der SV Schönhaid (Szene aus der Partie in Fuchsmühl, 1:1) empfängt am Sonntag den SV Griesbach zum Verfolgerduell. Bild: hho
Lokales
Tirschenreuth
04.05.2013
1
0

Nachdem die Meisterschaft zugunsten des FC Wacker Marktredwitz (1./44) entschieden ist, konzentriert sich das Geschehen auf den zweiten Tabellenplatz und am anderen Ende der Tabelle auf den Relegationsrang. Im Mittelpunkt der 22. Runde steht das Verfolgerduell zwischen dem SV Schönhaid (2./37) und SV Griesbach (3./36). Der Unterlegene verliert vorerst etwas an Boden.

Für den momentanen Relegationsplatzinhaber DJK Falkenberg (12./24) steht beim TSV Waldershof II (8./29) einiges auf dem Spiel. Eine Niederlage würde die Gäste im Abstiegskampf weiter zurückwerfen. Ähnliches gilt für die SF Kondrau II (10./25) und SV Steinmühle II (11./25). Letzterer dürfte beim Schlusslicht TSV Brand (14./6) leichtes Spiel haben, wogegen die Sportfreunde mit dem SV Leutendorf (7./31) eine schwierige Aufgabe vorgesetzt bekommen.

TSV Konnersreuth II       Sa. 14 Uhr       SV Pechbrunn
Fehlendes Personal veranlassten die Hausherren die Partie bei Wacker abzusagen. Auch am Samstag sieht es laut Trainer Rudi Tragl nicht viel besser aus. "Ich werde alles versuchen, elf gesunde Spieler auf den Platz zu schicken", verspricht Tragl. Dass die Erfolgsaussichten eher gering sind, erklärt sich von selbst. Vier Spiele in acht Tagen nötigen SV-Trainer Mario Bächer Respekt vor seiner Mannschaft ab. Vornehmlich mit den Junioren Wolfgang Mößinger und Simon Heinrich war er sehr zufrieden. Deshalb bekommen sie erneut eine Chance. Bis auf Rotsünder Marcel Jahn steht Bächer der komplette Kader zur Verfügung. Ein Sieg ist unbedingte Pflicht.
TSV Waldershof II       So. 13 Uhr       DJK Falkenberg
Trotz des Sieges über Kondrau II sollte sich die Heimelf nicht zurücklehnen. Der Relegationsplatz ist noch immer in Sichtweite. Mit der kämpferischen Einstellung war TSV-Trainer Stefan Schindler einverstanden. "Legt die Mannschaft in spielerischer Hinsicht zu, bleiben die Zähler am Hammerang", ist Schindler überzeugt. Langsam wird es für die Gäste eng. "In unserer Lage zählt nur ein Sieg", setzt DJK-Coach Markus Pappenberger seine Truppe bewusst unter Druck. Allerdings plagen ihn gerade in dieser schwierigen Zeit Personalsorgen. Mit Daniel Lindner fällt der letzte Stürmer aus. Pappenberger bleibt nichts anderes übrig, als sich bei den Alten Herren zu bedienen.

SF Kondrau II       So. 13 Uhr       SV Leutendorf
Die "Zweite" befindet sich ebenfalls in einer schwierigen Lage, der Relegationsplatz ist nur einen Zähler entfernt. Auch sie hätte Siege dringend nötig. Aber das personelle Dilemma setzt sich gnadenlos bei den Reservisten fort. Deshalb ist Trainer Sascha Haberkorn gezwungen, alles aufzubieten, was laufen kann. Ein ähnliches Problem quält Kollege Michael Traznik. Er muss sechs verletzte Stammspieler und einen Rotsünder ersetzen. "Bei dem kleinen Kader schier unmöglich", sieht Traznik der Begegnung sorgenvoll entgegen.
SG Fuchsmühl       So. 15 Uhr       TSV Neualbenreuth
Laut SG-Trainer Gerd Kreil verschenkte sein Team in Steinmühle zwei Punkte. Vornehmlich das Defensivverhalten im Mittelfeld gefiel ihm überhaupt nicht. "Diese Mängel will ich diesmal nicht sehen, sonst geht gegen unbequeme Gäste der Schuss nach hinten los", befürchtet er. Christopher Fürst hat seine Rotsperre abgesessen. Zufrieden zeigte sich TSV-Spielleiter Martin Maier mit dem Auftritt letztes Wochenende. In Fuchsmühl peilt er wenigstens einen Zähler an. "Auf unsere Defensive wird diesmal mehr Arbeit zukommen. Da müssen wir dagegenhalten." Allerdings fällt Thomas Küblböck (berufliche Gründe) aus.

TSV Friedenfels       So. 15 Uhr       Wacker Marktredwitz
Kräftig durchschnaufen, mehr auch nicht, konnte die Heimelf nach dem wichtigen Sieg in Waldershof. "Noch sind wir nicht aus dem Schneider", spornt TSV-Trainer Alexander Zant seine Truppe weiter an. Gegen den Tabellenführer sieht er sein Team in der Außenseiterrolle. Völlig unbeschwert setzt Zant auf die Heimstärke mit bisher erst einer Niederlage. Personalsorgen gibt es keine. Schon im Hinspiel musste sich der Gast mächtig strecken, um 2:1 zu gewinnen. "Friedenfels war damals ein unbequemer Gegner", weiß Wacker-Coach Otto Nachtmann. Auch er hat keine Personalsorgen.
TSV Brand       So. 15 Uhr       SV Steinmühle II
Während die Hausherren seit längerer Zeit bereits abgestiegen sind, wehren sich die Gäste um den Klassenerhalt. Nach einem Zwischenhoch kehrten sie auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Relegationsplatz ist nur einen Zähler entfernt. Die Mannschaft weiß um die Bedeutung der Partie und wird sich vom schlechten Tabellenplatz der Heimelf nicht blenden lassen. Ferner wollen die Gäste nicht als zweite Mannschaft gegen den Absteiger verlieren. Schlecht für die Reservisten ist die Tatsache, dass die Bezirksligamannschaft zur gleichen Zeit spielt.

SV Schönhaid       So. 15 Uhr       SV Griesbach
"Wer zwei Strafstöße verschießt und etliche gute Torchancen leichtsinnig liegen lässt, ist selber Schuld," blickt Trainer Karl Rößler auf die 0:1-Niederlage in Leutendorf zurück. Im Verfolgerduell soll alles wieder gut werden. Die Aufgabe ist für Rößler nicht unlösbar, denn auf die Abwehr ist Verlass. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Torjäger Smoranc und Zeman aus dem Spiel zu nehmen. Für den gesperrten Torjäger Dominik Horn rückt Christoph Bader nach. Gästespielleiter Thomas Reger freut sich auf das Verfolgerduell. Er glaubt, dass dem Sieger noch geringe Hoffnungen auf die Meisterschaft bleiben. "Deshalb werden wir kräftig Gas geben." Die Griesbacher reisen in Bestbesetzung an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.