Im Stiftlandring lockert der Bauausschuss die Durchfahrtsregelung - Sitzung
Frei für Anlieger und Radfahrer

Lokales
Tirschenreuth
16.08.2014
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Es geht nicht zu wie "am Stachus", doch führt auch im Stiftlandring der Autoverkehr zu Diskussionen. Der Bauausschuss kam vergangene Woche überein, im südwestlichen Teil Anlieger und Radfahrer zuzulassen.

Bislang hatten im Südwesten der Siedlung Rote Erde nur die direkten Anwohner an dem engen Verkehrsweg offiziell ein Benutzungsrecht. Freilich ist die Verbindung auch von den Bewohnern der umliegenden Gebiete genutzt worden, die sich durch die Anbindung einen weiten Weg erspart haben.

"Wie regeln wir es in Zukunft", fragte Franz Stahl den Bauausschuss, nachdem Anwohner und Nutzer nachgefragt hatten. Für den Bürgermeister war entscheidend, dass nur wenig Verkehr auf dem Sträßchen zu erwarten sei. Deshalb sollte allen Anliegern die Durchfahrt erlaubt werden, plädierte Stahl für eine offenere Lösung. Und auch Dr. Alfred Scheidler fürchtete keine große Verkehrszunahme. "Das wird praktisch so wie bisher", beurteilte der CSU-Mann die künftige Situation. "Es wird nicht der große Verkehr kommen", war auch Hans Zölch, Freie Wähler, überzeugt. Das Gremium korrigierte dann die Regelung zugunsten eines großzügigeren Durchfahrtsrecht.

Änderung in Mischgebiet

Eine Änderung hat das Gremium weiter beim Bebauungsplan an der Regensburger Straße vorgenommen. So wurde das bestehende Gewerbegebiet am Mitterweg in ein Mischgebiet umgewandelt. Dadurch ist für Betriebsinhaber auch eine Wohnbebauung möglich. Die Änderung könnte gerade eine hässliche Baugrube beseitigen, die sich seit Jahren auf einem Grundstück am Mitterweg findet, nachdem ein Bauinteressent vorhanden ist. Am Mittwoch hat auch der Stadtrat der Änderung zugestimmt.

Musikcafé im Gnadenlos

Ein neues Veranstaltungsangebot soll sich im "Gnadenlos" finden. Von der "Star-Eiscafé-Bistro GmbH" aus Kirchenlamitz wurde ein Nutzungsantrag gestellt. So sollen Bereiche der Spielothek in ein Musikcafé umgewandelt werden. "Das ist eine Qualitätssteigerung", beurteilten Stahl und das Gremium die Idee. Damit würde sich eine Rundum-Nutzung ergeben, nachdem sich dann auch etwas für "ältere Semester" findet, so der Bürgermeister.
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