Jugendrotkreuz und die Bereitschaften leisten weit über Hunderttausend Einsatzstunden
Echter Dienst an der Gesellschaft

Gut aufgestellt für die nächsten vier Jahre zeigt sich das Jugendrotkreuz und die Kreisbereitschaft. Im Bild (von links) Josef Birkner, Natalie Kinast, Franz Stahl, Eva Freifrau von Podewils, Markus Münchmeier und Robert Wolfrum. Bild: heb
Lokales
Tirschenreuth
24.04.2013
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14 BRK-Bereitschaften sorgen im gesamten Landkreis für die optimale Versorgung der Bevölkerung. In konkreten Zahlen ausgedrückt sind dies rund 650 aktive Mitglieder, die sich in rund 117 607 Einsatzstunden um viele Belange kümmern.

Der neue Kreisbereitschaftsleiter Markus Münchmeier und sein Stellvertreter Robert Wolfrum werden sich in den nächsten vier Jahren darum kümmern, dass die unterschiedlichen Einsatzgebiete auch weiterhin gut betreut werden. Schließlich ist ihr Aufgabenbereich sehr breit aufgestellt. "Helfer vor Ort", Blutspendedienst, Sanitätsdienst, Nachbarschaftshilfe, Katastrophenschutzübungen oder Altkleidersammlungen gehören in diesen Bereich.

Großer Wert wird auch auf die Breitenausbildung gelegt. Großflächig wurden etwa 9200 Personen ausgebildet. "Nicht wegzudenken und ein echter Dienst für die Gesellschaft", würdigte Franz Stahl dieses gemeinnützige Engagement. Im Rettungsdienst schlägt das Ehrenamt in den Bereichen "Schichten in der Notfallrettung", Krankentransport oder NEF-Dienst (Notarzt-Einsatz-Fahrzeug-Dienst) besonders zu Buche. "Bei rund 118 000 ehrenamtlich geleisteten Stunden im Rettungsdienst, weiß jeder, dass dieses Engagement aus dem Roten Kreuz nicht wegzudenken ist", so der Vorsitzende.
Wertvolle Aufbauarbeit werde dafür schon beim Jugendrotkreuz geleistet. Stolze 260 Mitglieder verteilen sich auf elf Ortsgruppen und bilden im Kreisverband eine starke Mannschaft. Sie lernen nach und nach Verantwortung zu übernehmen und sind bei Sanitätsabsicherungen, Altkleidersammlungen und anderen Veranstaltungen immer mit dabei. Dabei gibt es aber durchaus auch jugendspezifische Aktivitäten. So darf sich der Nachwuchs etwa bei einem Kreiswettbewerb mit den anderen Ortsgruppen messen. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, auch die Praxis ist durchaus gefragt. Freilich gibt es auch Zeltlager, Wanderungen oder Radtouren im Jahresangebot. Die Hauptsache bleibt aber doch der "Dienst am Menschen".

Belegt wird dies eindrucksvoll durch die Tatsache, dass in immer mehr Schulen der Sanitätsdienst vom Jugendrotkreuz gestellt wird. Josef Birkner leitete das Jugendrotkreuz in den letzten vier Jahren und wollte nun jüngeren Leuten den Weg frei machen. Weiter mitarbeiten wird er freilich.

So wurde bei den Neuwahlen erstmals eine weibliche Vorsitzende gewählt. Natalie Kinast ist die neue Frontfrau . Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit von ihrem engagiertem Stellvertreter Josef Birkner. "So wurde eine hervorragende Lösung geschaffen, das Jugendrotkreuz für die Zukunft auszurichten", würdigte Stahl die neue Konstellation.
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