29.05.2006 - 00:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landvolk reist an Wirkungsstätte von Heiligen Niklaus von Flüeli - Bitte um Frieden Mittler für den Frieden aufgesucht

von Autor KODProfil

Das Bergdorf Flüeli in der Zentralschweiz, in dem der Heilige Bruder Klaus im 15. Jahrhundert gelebt und gewirkt hatte, war Ziel einer Wochenend-Reise der Katholischen Landvolkbewegung. So wie Niklaus von Flüeli der Schweiz zu seiner Zeit den Frieden bewahrt hatte, so wird er auch heute immer wieder von vielen Pilgern als Mittler für den Frieden aufgesucht und um seinen Beistand angerufen.

Die KLB-Kreisvorsitzenden Bernhard Bäuml und Elisabeth Stingl hatten diese Wallfahrt bestens vorbereitet. Erstes Ziel war dabei der Bodensee. Dort konnten die Teilnehmer auf der Insel Mainau die Blütenpracht und das sehenswerte Schmetterlingshaus bestaunen. Über Zürich und Luzern erreichte die Gruppe am Nachmittag Sachseln am Saarner See. Steil hinauf ging es zum Bergbauerndorf Flüeli, wo die Unterkunft zur Verfügung stand.

Noch am Abend wurde in den Ranft gepilgert, wo sich einst Bruder Klaus in dieser tiefen Schlucht in die Einsiedelei zurückgezogen hatte. Klausenpfarrer Bruder Banz zelebrierte dort die Messe und machte am Leben des Heiligen deutlich, wie sein Gehorsam gegenüber Gott in die heutige Zeit wirken kann. In einer Lichterprozession zog man aus dem tiefen Tal wieder hinauf. Während am Samstag eine Gruppe über den Visionenweg nach Sachseln pilgerte, ließen sich andere das Geburtshaus sowie das Wohnhaus des kinderreichen Bergbauern erklären. In der Grabeskirche des Heiligen in Sachseln erteilte der Ortspfarrer nach einer Andacht den Reliquiensegen. Eine aufschlussreiche Stadtführung in Lucern am Vierwaldstätter See runde das Tagesprogramm ab. Die Rückfahrt am Sonntagmorgen führte über Einsiedel, dem Marienwallfahrtsort mit der schwarzen Madonna, und über Lichtenstein zurück in die nördliche Oberpfalz.

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