19.08.2014 - 00:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Pfarrer Professor Dr. Wolfgang Vogl leitet 328. Wallfahrt für die Kirche - Durch Maria zu Gott Mit Maria im Kampf gegen das Böse

Ein bekanntes Gesicht hatte am Mittwoch den Weg zur 328. Fatimawallfahrt gefunden. Stadtpfarrer Georg Flierl konnte als Anführer Prof. Dr. Wolfgang Vogl, den ehemaligen Pfarrer von Konnersreuth, willkommen heißen. Ein besonderes Gebetsanliegen war für Flierl die Verfolgung der Christen und anderer religiöser Minderheiten in Syrien, Irak und Nigeria sowie die Konflikte in Israel, Palästina und der Ukraine.

Die Messe zur 328. Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Maximilian Roeb, StD i.R. Pfarrer Lothar Kittelberger aus Dachau, Prof. Dr. Wolfgang Vogl aus Augsburg, Pfarrer Johannes Kiefmann aus Schlicht, Pfarrer Konrad Gruber und Pfarrer Josef Schön. Bild: wür
von Autor WÜRProfil

Prediger Wolfgang Vogl aus Augsburg stellte eingangs die Heiligsprechung des Papstes Johannes Paul II. am Barmherzigkeitssonntag heraus. Von ihm könne man sagen, dass er ein zutiefst marianischer Papst gewesen sei. Er war es, der in seinem Wappen das große "M" aufgenommen hat und sein Leitmotiv war auch "ganz der Deine, ich gehöre ganz Dir".

"Maria ist kein Beiwerk, keine Verzierung des katholischen Glaubens", unterstrich Pfarrer Vogl. Maria stehe im Zentrum des katholischen Glaubens, durch Maria sei Gott zu uns gekommen und so gelangen wir auch durch Maria zu Gott. Maria habe den ganzen Christus, zusammen mit seinem Leid, seiner Kirche und seinen Brüdern und Schwestern geboren. Deshalb sei Maria auch die Mutter der Kirche, Mutter der Menschheit, die Frau der Völker.

Vogl ging weiter auf Eva, die Mutter der Menschen, ein, die schon auf Maria voraus weist. Nach dem Sündenfall greift Gott ein. Er stiftet Feindschaft zwischen der Schlange, dem Bösen und der Frau und ihren Nachkommen. Das heißt, der Satan, das Böse werde in den Kampf gezwungen gegen die Frau und ihre Nachkommen. "Wir können staunen, nicht Gott selbst führt den Kampf gegen die Schlange des Bösen, sondern die Frau, Maria." Das sei die von Gott ihr anvertraute Sendung. Noch herrsche der Kampf zwischen der Frau und ihren Nachkommen und der Schlange. "Und weil das so ist, darf auch Maria immer wieder eingreifen, wie 1917 in Fatima." Es gelte, die Menschen um sich zu sammeln, mit ihren Waffen, dem Gebet, vor allen dem Rosenkranzgebet, und sie in den Kampf zu führen. "Deshalb sollten wir uns immer wieder ganz bewusst auf die Seite Mariens stellen. Damit wir mit Maria zusammen als ihre Nachkommen in diesem Kampf bestehen können", forderte Vogl.

Die Verehrung der Mutter Gottes sei keine Verzierung des Glaubens. Maria sei der Weg zu Gott. "Ich will mit dir und durch dich Maria ganz Jesus gehören", dies sei der tiefere Sinn der Marienverehrung, der Marienweihe.

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