Regierung verweist auf entsprechende Bestimmungen
Beim Pilze sammeln Artenschutz beachten

Lokales
Tirschenreuth
23.08.2014
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Die Schwammerlzeit lockt wieder viele Pilzliebhaber in die Wälder. Die Regierung der Oberpfalz weist an dieser Stelle auf die artenschutzrechtlichen Bestimmungen beim Sammeln hin.

Gemäß Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung betrifft dies einige einheimische Pilze wie Steinpilz, Pfifferling, Schweinsohr, Brätling, Rotkappe, Birkenpilz und Morchel. Sinngemäß ist es verboten, Pilze dieser Arten zu sammeln, zu verarbeiten oder zu verkaufen. Ziel dieser Regelungen ist es, den einheimischen Pilzbestand auf lange Sicht nicht zu gefährden. Allerdings hat der Gesetzgeber eine Ausnahmeregelung erlassen, um den Bürgern das Sammeln von geringen Mengen und für den eigenen Bedarf zu ermöglichen. Die Grenze des Erlaubten wird jedoch dann überschritten, wenn das Sammeln von Pilzen nicht mehr der vernünftigen Bereicherung des eigenen Speisezettels dient, sondern vielmehr in der Menge darüber hinausgeht. Das gewerbliche Sammeln bedarf stets der vorherigen Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde.

Grundregeln

Im erlaubten Rahmen sollte jeder verantwortliche "Pilzjäger" zudem die erforderlichen Grundregeln beachten: Pilze sorgfältig abschneiden oder herausdrehen; kleine, alte, giftige und unbekannte Pilze stehen lassen ; nur so viele Pilze mitnehmen, wie man auch selber verwerten kann.
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