06.04.2004 - 00:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

St.-Anna-Kirche wieder eine beeindruckende Wallfahrtsstätte - Förderverein tagte Freundschaftliches Miteinander

von Autor KODProfil

Die großartigen Leistungen des Stadtpfarrers im Ruhestand Georg Maria Witt sind auch an der St.-Anna-Kirche bei Plan von weitem sichtbar: das einst verkommene Bauwerk wurde wieder zur beeindruckenden Wallfahrtsstätte. In kirchlicher wie politischer Hinsicht ist zwischenzeitlich ein freundschaftliches Miteinander entstanden. So beschrieb Vorsitzender Herbert Konrad die Entwicklung in den vergangenen 15 Jahre bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins St.Anna.

"Mit der 15. Wallfahrt zur Hl. Mutter Anna nach Plan ist heuer ein kleines Jubiläum verbunden", betonte der Vorsitzende. Als 1990 die erste Wallfahrt möglich gewesen war, hätte sich ein Traum erfüllt, erinnerte sich der damalige Stadtpfarrer Witt.

In einem Rückblick führte Vorsitzender Konrad das ehrenamtliche Engagement von Architekt Klaus Peter Brückner, den Priestern und Bürgermeistern beider Seiten in den vergangenen Jahren an. In sechs Bauabschnitten sei das schadhafte Gotteshauses vom Dach bis zum Fundament grundlegend saniert worden.

Spenden und Zuschüsse hätten die bisherigen Kosten von rund 350 000 Euro abgedeckt. Nicht ganz glücklich zeigte sich Konrad mit den häufigen Priesterwechsel in Plan. Dafür bestehe eine gute Verbindung zu Bürgermeister Karel Vrzala.

"Viele Bewunderer fand der Innenraum der prächtigen Wallfahrtskirche bei den alljährlichen Wallfahrten, Konzerten und Gottesdiensten, obwohl seit über 100 Jahren keine Renovierung mehr erfolgte", betonte der Vorsitzende. Auch in diesem Jahr werde wieder allerhand geboten: ein Konzert des Tirschenreuther Kirchenchor mit tschechischen Musikern, die Wallfahrt am 30. Juli sowie verschiedene Gottesdienste in der Sommerzeit. "Es soll ganz einfach mehr Leben hineingebracht werden", wünschte sich Konrad. An den Aktionen sollten sich aber auch Katholiken aus Tschechien beteiligen.

Bei den Wahlen wurde die Vereinsspitze bestätigt. So bleibt Herbert Konrad Vorsitzender, sein Vertreter ist weiterhin Bischöflich Geistlicher Rat Georg Maria Witt. Schriftführer ist Hans Meißner und die Kassengeschäfte führt Martha Kurzeck. Als Beisitzer fungieren Klaus-Peter Brückner, Albert Kail, Josef Baier, Karel Vrzala, Dekan Vladimir Born und Rosa Schöner.

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