Stadtkapelle Tirschenreuth mit der "Pro-Musica-Plakette" ausgezeichnet
Der gute Ruf reicht bis ins Ausland

Mit einem Empfang und anschließendem Eintrag ins Goldene Buch (im Bild Dirigent Martin Bartsch und Vorsitzender Manfred Minnich) würdigte die Stadt die Verleihung der "Pro-Musica-Plakette" an die Stadtkapelle.
Lokales
Tirschenreuth
10.08.2014
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Große Ehre für die Stadtkapelle: Zum 150. Geburtstag wurde den Musikern um Dirigent Martin Bartsch die begehrte "Pro-Musica-Plakette" verliehen, eine der höchsten Auszeichnungen, die Musikkapellen in Deutschland erhalten können. So hat auch Bundespräsident Joachim Gauck die Verleihungsurkunde unterschrieben.

Bei einem Empfang im Rathaus würdigte Bürgermeister Franz Stahl im Beisein vieler Stadträte - auch Altbürgermeister Franz Fink, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler und MdB Reiner Meier waren anwesend - diese hohe Auszeichnung. Die Stadtkapelle habe einen hervorragenden Ruf, lobte der Bürgermeister, der sich eine Kreisstadt ohne Blaskapelle nicht vorstellen konnte.

Die Stadtkapelle trete nicht nur in der Region, sondern in ganz Deutschland, ja sogar im Ausland auf, und sei so ein wichtiger Werbeträger für die Stadt. Auch im Fernsehen seien die Musiker schon mehrmals zu sehen gewesen. Dieter Dendorfer, der Kreisvorsitzende der Nordbayerischen Musikbundes, befand: "Ihr habt diese hohe Auszeichnung wirklich verdient."

Nach seinen Worten wird die "Pro-Musica-Plakette" seit 1971 nur an solche Musikgruppen verliehen, die es seit mindesten 100 Jahren gibt und die sich dem Musizieren auf hohem Niveau kontinuierlich verschrieben haben. Dendorfer forderte die Stadtkapelle auf, in diesem Sinne weiter zu machen und die musikalische Tradition zu pflegen.

Manfred Minnich, der geschäftsführende Vorsitzende der Stadtkapelle, dankte der Stadt für den Empfang und den Eintrag ins Goldene Buch. "Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Und wir wissen dies auch zu schätzen." Der Sprecher plauderte anschließend ein bisschen aus der Schule, als er auf die umfangreichen Vorarbeiten zur Verleihung einging. Fast zwei Jahre habe er an dem Antrag gearbeitet. "Die waren so pingelig, wollten immer noch mehr Unterlagen und Dokumente."

Dem Empfang vorausgegangen war eine gut einstündige Sommer-Serenade am oberen Marktplatz. Von deftigen Märschen und bajuwarischer Blasmusik bis hin zum Big-Band-Sound und unvergessenen Evergreens boten die Musiker einen bunten Strauß bekannter Melodien. Zahlreiche Zuhörer zollten großen Applaus. "Das könnte öfter so sein."
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