Tim Schmalzreich bei Langbahn-Meisterschaft Fünfter über 200 Meter Schmettern
Unter den Besten in Bayern

Tim Schmalzreich vom Tirschenreuther Schwimm-Club zählt zu den besten Schwimmern in Bayern. Bei den bayerischen Langbahn-Meisterschaften in Bayreuth belegte Schmalzreich über 200 Meter Schmettern den fünften Platz. Bild: Gebert
Lokales
Tirschenreuth
16.04.2013
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Mit einer ausgezeichneten Leistungssteigerung im Finallauf über 200 Meter Schmettern bestätigte TSC-Ausnahmeschwimmer Tim Schmalzreich am Wochenende bei den bayerischen Meisterschaften seinen fünften Platz von der Kurzbahn auch auf der 50-m-Langbahn der Bayreuther SVB-Schwimmhalle. Er zählt damit zu Bayerns besten Schmetterling-Schwimmern.

368 Aktive aus 46 Vereinen hatten sich für die diesjährigen Landesmeisterschaften qualifiziert. Der Tirschenreuther SC war unter Leitung von Trainer German Helgert mit einem ambitionierten Trio angereist. Allen voran Vorzeigeathlet Tim Schmalzreich. Der 19-Jährige zählt noch zu den Junioren, mischt aber auch im Herrenklassement mittlerweile bayernweit kräftig mit.

Mit starken 2:04,11 Minuten verpasste er als Gesamt-17. über 200 m Freistil das B-Finale ebenso wie mit seinen 1:02,09 über 100 m Schmettern als 20. knapp. Die Plätze fünf und sechs im Juniorenklassement unterstrichen aber schon seinen Stellenwert. Gute 25,78 Sekunden im 50-m-Freistilsprint bedeuteten bei den Junioren Rang sechs und 2:21,47 über 200 m Lagen Platz sieben.

Steigerung im Finallauf

Von Beginn an aber lag seine ganze Konzentration auf den 200 m Schmettern. Mäßige 2:22,61 brachten Schmalzreich zwar als Vorlauf-Sechsten und drittschnellsten Junior ins A-Finale, mit der Zeit waren aber weder er noch sein Coach so recht zufrieden. Eine umfassende Analyse bewirkte dann im Finale ein ganz anderes Auftreten. Zwar ging Schmalzreich das Rennen auf der ersten Bahn ganz nach Absprache wieder mit 30,55 Sekunden an, allerdings hielt er dann auf den folgenden Bahnen dem Erwartungsdruck stand und steigerte sich um vier Sekunden auf 2:18,89, was im Gesamtklassement den hervorragenden fünften Platz bedeutete.
Mit Felix Rahn (A-Jugend) und Lukas Bachmeier (B-Jugend) hatte der TSC zudem zwei Brustschwimmspezialisten in die Wagnerstadt entsandt. Rahn zeigte sich gegenüber seinen letzten Wettkämpfen deutlich verbessert und beendete den 50-m-Sprint in 34,22 als Elfter in der A-Jugend sowie die 100 m in 1:18,86 als 14. Lukas Bachmeier waren die Folgen der eben erst überstandenen Grippe anzumerken. Dennoch rechtfertigte er seinen Einsatz mit 35,41 über 50 m Brust als Sechster der B-Jugendlichen, 1:19,69 über 100 m Brust (9.) und 2:52,68 über 200 m Brust (7.).
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