Bauausschuss billigt mehrheitlich neue Route nach Mähring
Fahrradweg biegt in dritte Variante ein

Politik
Tirschenreuth
21.03.2018
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Der Bau des Fahrradweges von Tirschenreuth nach Mähring dauert, denn bereits 2012 wurde über den Bau dieses Radweges schon diskutiert. Ursprünglich war geplant, den Fahrradweg entlang der Staatsstraße 2167 nach Mähring zu bauen. Doch dies konnte aufgrund fehlender Grundstücke nicht verwirklicht werden.

2017 kam die Alternative über Lohnsitz, Matzersreuth, Fiedlhof und Frauenreuth in die Diskussion. Doch auch diese Variante scheiterte, weil ein Landwirt eindeutig zu verstehen gab, dass keinen einzigen Quadratmeter Fläche zur Verfügung stelle. Nun, so Bürgermeister Franz Stahl, habe man eine dritte Variante, die allerdings etwas länger ist, auf dem Plan. Diese Variante gehe von Tirschenreuth über Kleinklenau nach Wondreb auf der Gemeindeverbindungsstraße von Pilmersreuth nach Großkonreuth und sei rund 10,9 Kilometer lang. Diese Variante sei schnell umzusetzen. Stahl: "Ich bin zwar nicht ganz glücklich über diese Variante, aber wir müssen eine Möglichkeit anbieten von Tirschenreuth nach Großkonreuth zu kommen".

2. Bürgermeister Peter Gold stellte heraus, dass dieser Radweg keine Kosten verursachen würde. Für Karl Berr ist diese Variante nicht durchsetzbar. Er fragte nach, ob man den Landwirt zwingen könnte, eine keine Fläche abzugeben, zumal er ja keinen Schaden habe. Denn der Radweg auf der Variante 2 führe über einen alten Feldweg, der dann sogar hergerichtet würde.

Auch Dr. Alfred Scheidler wollte die neue Trasse nicht gefallen: "Das ist ja Etikettenschwindel, den Radweg teilweise auf die bestehende Straße zu verlegen". Der Radfahrer suche zudem immer die kürzeste Strecke von A nach B und die sei nun mal hier ein Radweg entlang der Staatsstraße 2167. Auch Hans Zölch bekundete seine Probleme, die er mit dieser neuen Variante habe. Letztendlich stimmte der Ausschuss bei drei Gegenstimmen (Berr, Scheidler, Norbert Schuller) für diese neue Variante. Sollte es bei den anderen Varianten doch noch zu Lösungen kommen, stehe der Fahrradweg wieder auf der Tagesordnung. Einstimmig billigte der Ausschuss eine Änderung der Hausnummern in der Friedrichstraße, da die bisherige Beschilderung sehr unübersichtlich gewesen sei. 3. Bürgermeister Norbert Schuller, früher selbst als Postbeamter unterwegs, forderte eine gewisse Struktur in der Beschilderung. Das sei wichtig für Rettungs- und Zustelldienste. Insgesamt werden in dieser Straße acht Hausnummern geändert, die beteiligten Anwohner werden informiert. Ferner billigte der Bauausschuss den Bauantrag der Firma MTT, die einen Neubau des Bürogebäudes und eine Erweiterung plant. Dazu Stahl: "Es ist sehr erfreulich, dass die Firma MTT sehr stark expandiert".

Des Weiteren informierte Franz Stahl, dass eine Sanierung des "Braunschläger-Anwesen" in der Dammstraße, das in Besitz der Stadt ist, nicht mehr möglich sei. Das Haus sei in einem desolaten Zustand, so dass ein Abriss und ein Neubau besser ist, zumal es eine nicht unerhebliche Förderung gebe. Stahl wusste noch mehr: Das BRK werde im Erdgeschoss eine Tagespflege für rund 15 Personen einrichten. Im ersten und im zweiten Stock werden Mietwohnungen entstehen. Ein Raumkonzept, so der Bürgermeister, werde noch vorgestellt.

Das ist ja Etikettenschwindel.Dr. Alfred Scheidler zum Radweg, der teilweise auf bestehenden Straßen läuft
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