01.01.2018 - 20:10 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Beirat: Wechsel im Vorsitz bei AOK Auf Häring folgt Hofmann

Zum Jahresbeginn hat wieder turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Tirschenreuth gewechselt. Peter Hofmann, der Vertreter der Arbeitnehmer, hat vom Arbeitgebervertreter, Franz Häring für das Jahr 2018 die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums übernommen. "Das große Plus der AOK Bayern bleibt die Ortsnähe und damit die persönliche Betreuung der Versicherten", so Peter Hofmann. "Die AOK ist im Freistaat flächendeckend mit Standorten vertreten und das wird auch so bleiben."

Peter Hofmann zusammen mit Klaus Lill und Franz Häring (von links). Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Die mit über 4,5 Millionen Versicherten größte Krankenkasse Bayerns setzt aber auch auf Online-Kommunikation. "Wir gehen damit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Versicherten ein - denn die Menschen wollen auf verschiedenen Wegen Kontakt zu uns haben", ergänzt Klaus Lill, Direktor der AOK in Tirschenreuth laut Pressemitteilung. Für einen gerechten Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es einen Finanzausgleich. Er soll die Ausgaben der zwischen den Krankenkassen unterschiedlich verteilten Krankheitsrisiken ausgleichen (morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich). Ein vom Gesundheitsministerium angefordertes wissenschaftliches Gutachten hat jetzt bestätigt: Der Finanzausgleich funktioniert gut, es gibt keinen akuten Handlungsbedarf.

Für kranke Versicherte erhalten die Krankenkassen Zuschläge je nach Schweregrad der Krankheit, während sie für gesunde Versicherte deutlich weniger Geld erhalten. Dadurch wird sichergestellt, dass Kassen mit vielen schwerkranken Versicherten und hohen Ausgaben gegenüber Kassen mit vielen Gesunden und geringeren Ausgaben nicht benachteiligt werden.

"Das Gutachten empfiehlt, den Ausgleich nicht länger auf 80 Krankheiten zu begrenzen, sondern alle Krankheiten einzubeziehen - eine zentrale Forderung der AOK seit langem", so Peter Hofmann. Das Geld müsse dort zur Verfügung gestellt werden, wo es zur Versorgung der Versicherten gebraucht wird.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.