20.08.2017 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Cornelia Stahl berichtet in Stadtratssitzung über "Leben plus" Unverzichtbares Angebot

Ein Jahr gehört "Leben plus" jetzt zur Kreisstadt. Und für Bürgermeister Franz Stahl ist klar: "Es ist ein Erfolgsmodell, das die Menschen bewegt."

von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bei der Stadtratssitzung durfte Cornelia Stahl über ihr Wirken in dieser entscheidenden Position berichten. Zumal die Stadt auch "Arbeitgeber" der Quartiermanagerin ist. Denn bei "Leben plus" handelt es sich um ein Angebot der Stadt, mit Unterstützung durch den Kreisverband des Roten Kreuzes. Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Anfang Juli vergangenen Jahres sei das Projekt gestartet worden, erinnerte Bürgermeister Franz Stahl bei der Sitzung am Donnerstag. Anlass sei auch eine gezielte Überlegung des Stadtentwicklungskonzeptes gewesen. Denn hier gehe es nicht allein um die bauliche Entwicklung des Ortes, sondern auch um Überlegungen, wie das Leben der Menschen besser gestaltet werden kann. Hilfeleistungen und auch Anlaufstellen seien dabei wichtige Vorhaben. Und "Leben plus" passt nach den Vorstellungen des Bürgermeisters perfekt in die Ansätze des Stadtumbaukonzeptes. "Es ist ein Erfolgsmodell", beurteilte Franz Stahl das Wirken nach einem Jahr. Entstanden sei ein wichtiges Netzwerk mit zahlreichen Partnern aus Handel, von Banken oder Vereinen.

Stadtteilspaziergang

Quartiermanagerin Cornelia Stahl durfte den Stadträten einen Gesamtüberblick geben, und auch die aktuellen Initiativen aufzeigen. So sei gerade die Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern ein wichtiger Bestandteil des Netzwerkes. Dank der Unterstützung gebe es als brandaktuelles Angebot den "Stadtteilspaziergang 60 plus". Die erste Runde wird am Mittwoch, 27. September, gestartet.

Grundsätzliche soll "Leben plus" mit beitragen, im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden verbleiben zu können. Für Beratung und aktive Unterstützung brauche die Einrichtung neben dem Einsatz der Helfer auch die fachliche Seite, die zahlreiche Netzwerkpartner bieten, so die Quartiermanagerin.

Angebot kostenlos

Rund 40 Kooperationspartner kann Cornelia Stahl hier bereits vorweisen - und im Beratungsfall an diese Stellen weiterleiten. Dabei freute sich die Quartiermanagerin über die Unterstützung, bedauerte aber, dass sich die AOK hier nicht mit einbringn wollte. Besonders stellte Cornelia Stahl heraus, dass das Vermittlungsangebot grundsätzlich kostenlos sei. "Es ist gut angelaufen", freute sich Cornelia Stahl über die Resonanz auf "Leben plus". Im Programm stehe neben der Vermittlung von Hilfen noch die Beratung und Information. Und stets ist die Quartiermanagerin auch auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern. "Leben plus wird eine unverzichtbare Einrichtung", freute sich Franz Stahl über dieses besondere Angebot in der Kreisstadt.

Leben plus

Geschäftsstelle im Gebäude der Stadtbücherei, Bahnhofstraße 15, ebenerdiger Eingang, Telefon 09631 7980303, E-Mail: stahl[at]meinlebenplus[dot]de, Internet: www.meinlebenplus.de. Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr.

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