02.07.2016 - 02:10 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Gespräche mit FW-Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger Viele Sorgen der Windrad-Anlieger

Mähring. Viel Zeit nahm sich Hubert Aiwanger am Donnerstag für Gespräche mit den Bürgern und eine Runde zu Windrädern und künftigen Standorten. Der Abgeordnete hat auf seiner Tour vor allem die Sorgen und Bedenken der Windrad-Gegner erfahren, die im direkten Umfeld der Anlagen wohnen. Aber auch das Argument der Landschaft als wertvolles Kapital konnte der FW-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag bei herrlichen Aussichten über das Stiftland erleben.

von Werner Schirmer Kontakt Profil

Der Kreisverband der Freien Wähler hatte Aiwanger, der auch Bundesvorsitzender der FW ist, eingeladen, vor allem um mit Betroffenen über das "schwierige Thema" zu sprechen. Mährings Bürgermeister und bekennender Windrad-Gegner Josef Schmidkonz berichtete vom Widerstand der Gemeinde gegen die drei Standorte bei Asch, Laub und Redenbach. Fünf Anlagen seien bereits durch Gerichtsbeschluss genehmigt.

Schmidkonz kritisierte, dass dabei die Anlagen bis auf 400 Meter an Wohnbebauung heranrücken würden. Kritik brachte Schmidkonz vor, dass mitunter mehr Rücksicht auf die Natur, als auf den Menschen genommen werde. Landrat Wolfgang Lippert wusste von Beschwerden der Bewohner gegen die Vorhaben. "Die 10-H-Regelung ist durchaus sinnvoll", so Lippert. Für Aiwanger war gerade der Abstand ein wichtiges Thema. Wenn schon Windräder, dann sollte der Strom aber auch hier verbraucht werden. (Weiterer Bericht folgt)

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