Stadtrat Tirschenreuth befürwortet Bauvorhaben Haus St.-Elisabeth
Moderner Wohnraum in der Altstadt

Das Haus Sankt Elisabeth sieht zur Marktplatzseite eine Verlängerung entlang der Koloman-Maurer-Straße (rechts) sowie einen Querbau in Richtung Caritas (links) vor. Entstehen wird dann wieder ein kleines Gässchen - wie es früher schon mal war. Plan: Brückner & Brückner Architekten
Politik
Tirschenreuth
28.06.2017
216
0

Moderne Wohnungen, barrierearm und gerade auf ältere Bewohner zugeschnitten, finden sich eher selten. Jetzt sollen an der Koloman-Maurer-Straße zehn neue Wohnungen entstehen.

Dabei war Planung keine einfache Geburt, zumal auch der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden hat. Doch der Blick auf die Pläne für die Modernisierung des Hauses Sankt Elisabeth hat auch den Stadtrat beeindruckt. Durch das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk soll das Vorhaben realisiert werden. Kernstück ist das vorhandene Eckgebäude (ehemaliges Höslanwesen), in dem sich bisher der Kirchenmaler befand. Dieses Gebäude wird umfassend saniert und soll einmal die Servicestelle "Leben Plus" aufnehmen sowie weitere Büroflächen vorweisen. An der Giebelseite zum Marktplatz sehen die Pläne einen Anbau vor, der sich a in Richtung Caritas-Geschäftsstelle erstreckt. An der Seite zur Hospitalstraße soll ein angrenzendes Gebäude erneuert werden.

In den neuen Anbauten sollen auf zwei Etagen insgesamt zehn Wohnungen entstehen, zwischen 40 und 70 Quadratmeter groß. Ausgestattet ist das Gebäude natürlich auch mit einem Aufzug. Bei der Ausführung wird sich auch ein kleiner Innenhof ergeben. "Das ist eine Quartierplanung, die die Altstadt weiter positiv verändert", bescheinigte Bürgermeister Franz Stahl. Hier sei mit viel Feingefühl bei der Gestaltung der Anbauten vorgegangen worden. Besonders freut Stahl die neue Gassensituation, wie sie schon in früheren Jahren war. "Das bringt wieder Leben in die Innenstadt", blickte Stahl auf das Vorhaben. Auch wusste der Bürgermeister, dass sich bereits eine Reihe von Interessenten für die Wohnungen gemeldet hätten. Peter Gold sah das geplante Vorhaben gut in das vorhandene Ensemble integriert. "Das ist ein Zugewinn für die Altstadt", so der CSU-Fraktionssprecher. Manfred Zandt, Sprecher der Freien Wähler, konnte die lange Planungszeit verschmerzen. "Was länger dauert, wird um so besser", attestierte der Freie Wähler. Dabei unterstrich Zandt vor allem die Nachhaltigkeit des Bauvorhabens. Einstimmig wurde der Antrag gebilligt. Die Ausschreibung soll laut den Planern noch in diesem Jahr erfolgen.

Das ist ein Zugewinn für die Altstadt.Peter Gold (CSU)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.