10.11.2017 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Stadtwerke installieren in Tirschenreuth zwei Ladesäulen Für "Stromer" neue Tankstellen

Bei der E-Mobilität leistet auch die Kreisstadt ihren Beitrag. So werden im kommenden Jahr zwei Ladesäulen durch die Stadtwerke installiert.

von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bei der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Hauptverwaltung, Finanzwesen und Wirtschaft mit dem Werkausschuss ließen sich die Mitglieder über die Situation im Ort informieren. So findet sich etwa am Museumsquartier eine Ladestation für E-Bikes und am Landratsamt für die vierrädrigen "Stromer". Im kommenden Jahr will Tirschenreuth hier für eine deutliche Verbesserung sorgen. So sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, zwei Ladesäulen für Autos aufstellen zu lassen. Als Standorte kommen der Großparkplatz (ZOB) und ein Platz am Krankenhaus in Frage.

Jetzt wird der Antrag für die Aufstellung vorbereitet. Als Fachfirma will die Stadt das Unternehmen "Franken plus" beauftragen, informierte Bürgermeister Franz Stahl. Beide Säulen der Stadtwerke kosten rund 20 000 Euro bei einer Förderung in Höhe von 40 Prozent. In einem Bericht der Stadtwerke über die Quellschüttung (ohne Tiefbrunnen) ist ein deutlicher Rückgang erkennbar. Bei der 10-Monatsübersicht ergaben sich für Januar bis Oktober folgende Sekundenliter-Werte (in Klammern die Werte der Vorjahresmonate): Januar 37,30 (44,73), Februar 35,62 (69,27), März 45,29 (76,65), April 46,34 ( 69,67), Mai 47,23 (56,87), Juni 41,89 ( 52,92), Juli 38,23 (46,57), August 37,09 (49,84), September 35,09 (42,15), Oktober 34,77 (38,30). Für Bürgermeister Franz Stahl sind die diesjährigen Werte auch Folge der veränderten Niederschläge. Allerdings gäben die Messungen keinen Grund zur Sorge. "Das Wasserversorgung ist jederzeit gesichert", betonte der Bürgermeister. Schließlich könnten auch die Tiefbrunnen genutzt werden.

Überraschenden "Zuwachs" hat die Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Bauausschusses bekommen. Gleich acht Anträge für Bauvorhaben worden noch auf die Tagesordnung genommen. Darunter fanden sich zwei Sanierungsobjekte an der Dammstraße sowie an der Hochwartstraße, in denen insgesamt neun Wohneinheiten entstehen sollen.

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