10.07.2017 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Talk-Abend der Tirschenreuther CSU lockt viele Interessierte an Mit Schwung und Perspektive

Ein lockeres Gespräch, schwungvolle Musik und viel Information: Für den Fraktionsbericht im "Postgassl" hatte sich die CSU diesmal einen besonderen Rahmen ausgesucht.

In einen informativen Gesprächsabend wurde der Fraktionsbericht der CSU-Stadtratsfraktion verpackt. Moderator Thomas Bärtlein (Zweiter von links) hatte dazu einen umfassenden Fragenkatalog ausgearbeitet. Bürgermeister Franz Stahl (links), CSU-Ortsverbandsvorsitzender Huberth Rosner (Zweiter von rechts) und Peter Gold, 2. Bürgermeister und CSU-Fraktionssprecher beantworteten die Fragen mit ausführlichem Hintergrundwissen. Bild: heb
von Autor HEBProfil

Eine informative Veranstaltung, schwungvoll umrahmt von der Falkenberger Zoiglmusik, durften die zahlreichen Gäste im Garten des "Postgassl-Zoigls" erleben. Die Verantwortlichen des CSU-Ortsverbandes konnten mit dieser neuen Art des Fraktionsberichtes auf Anhieb den ersten Erfolg verbuchen.

Mit Thomas Bärtlein von Oberpfalz TV hatte sich Vorsitzender Huberth Rosner einen adäquaten Moderator ins Boot geholt. Bärtlein, der selbst langjährige Erfahrung als Stadtrat hat, kennt sich auch in der Kreisstadt recht gut aus. Ist er doch seit Jahren sehr oft vor Ort. Für den Abend hatte Bärtlein eine Reihe an Fragen vorbereitet. Eines der ersten Themen befasste sich mit der Asylpolitik. Dabei stellte Huberth Rosner das große ehrenamtliche Engagement bei der Betreuung der Flüchtlinge heraus. Als Franz Stahl 2002 zum Bürgermeister gewählt wurde, hatte er als eine seiner ersten Aufgaben 300 Asylbewerber unterzubringen, erinnerte CSU-Fraktionsvorsitzender Peter Gold. "Der Bau des Asylbewerberheimes stand an und die damalige Entscheidung war richtig", erklärte Gold.

Ein Marathonlauf

Auf das Thema Bürgerentscheide angesprochen, vermittelte Franz Stahl seine Ansicht deutlich: "Politik ist ein Marathonlauf. Da braucht es Durchhaltevermögen. Unsere Politik umfasst nicht nur eine Wahlperiode." Dabei freute es den Bürgermeister, dass sich die Bürger immer mehr in die Stadtentwicklung einbringen. Bei der Evaluierung des Stadtentwicklungskonzeptes sei auch die Bewertung der Veränderungen erfolgt. "Fast 90 Prozent der Befragten hat die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren sehr positiv gesehen. "Unsere harte Arbeit hat sich gelohnt", so Stahl und verwies auf die Gartenschau, den daraus resultierenden Fischhofpark oder den Cooltour-Sommer. "Die Bürger stehen zu ihrer Stadt. Wir sind in Nordbayern regionaler Schwerpunkt!" Zu den positiven Veränderungen zählte Stahl natürlich auch die Filiale der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Im September könne nun schon der zweite Sprengel beginnen. Gleichzeitig würden beim Umbau des Gebäudes auch die historische Seite aufgearbeitet. Auch der geplante "Erweiterungsring der Gartenschau" sei schon in Planung und voraussichtlich werde nächstes Jahr damit begonnen. Das neue Feuerwehrgerätehaus, die geplante Umsiedlung des städtischen Bauhofes, die SüdOst-Tangente, die Neustrukturierung des bisherigen Bauhofareals und eine Reihe anderer Aufgaben nannte Stahl an künftigen Aufgaben.

Stahl kandidiert wieder

Die bedeutsamste Aussage kam fast zum Ende des Abends. Bärtlein erkundigte sich nach der Motivation von Bürgermeister Franz Stahl, der dieses Amt nun in der dritten Wahlperiode ausübt und dieser erklärte: "Meine Motivation ist immer noch sehr groß. Die anstehenden Aufgaben wollen bewältigt werden, also steht einer Kandidatur 2020 eigentlich nichts entgegen!"

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