12.03.2018 - 19:12 Uhr
Tirschenreuth

Tirschenreutherin die Direktbewerberin für den Landtag - Hans Köferl kandidiert für Bezirkstag ÖDP setzt auf Theresia Kunz

Theresia Kunz und Hans Köferl kandidieren 2018 für die ÖDP als Direktbewerber für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Stimmkreis 307. Das gab der ÖDP-Kreisverband Neustadt/Weiden/Tirschenreuth in einer Pressemitteilung bekannt.

Hans Köferl (links) tritt als Direktkandidat für den Bezirkstag an. Angela Frank ist Listenkandidatin für den Bezirkstag. Landesvorsitzender Klaus Mrasek gratulierte zur Nominierung. Die Kandidaten für den Landtag, Theresia Kunz und Gerald Schmid, waren bei der Nominierung verhindert. Bild: exb
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Im Gasthaus "Faltenbacher Hof" in Wiesau trafen sich die Mitglieder vor kurzem zur Stimmkreisversammlung. Einstimmig wählten die Mitglieder Theresia Kunz aus Tirschenreuth zur Direktkandidatin für die Landtagswahl und Hans Köferl aus Pressath zum Direktkandidaten für den Bezirkstag. Als Listenkandidaten wurden für den Landtag Gerald Schmid aus Mitterteich und für den Bezirkstag Angela Frank aus Neualbenreuth vorgeschlagen. Die Wahlkreisversammlung in Schwandorf setzte sie am Wochenende auf die Listenplätze 12 (Angela Frank) und Rang 13 (Schmid) der ÖDP-Bezirkstags- und -Landtagsliste.

ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek erklärte bei der Nominierungsversammlung in Wiesau: "Wir haben die besseren Pläne für den Freistaat Bayern", unterstrich Klaus Mrasek. Die ÖDP stehe für Wachstumskritik, für ehrliche Demokratie und für Unabhängigkeit, da sie frei sei von Firmenspenden. "Kein Großspender verzichtet auf Gegenleistung", so Mrasek.

Dem Ressourcenverbrauch müsse Einhalt geboten werden, forderte Mrasek, denn weder Fläche noch Rohstoffe stünden unbegrenzt zur Verfügung. Er forderte staatliche und kommunale Gemeinwohlbilanzen und kündigte der Wegwerfgesellschaft den Kampf an - etwa über eine Verlängerung der gesetzlichen Mängelhaftung auf sechs Jahre sowie eine Verpflichtung für die Hersteller, ihre Produkte reparaturfreundlich zu konstruieren.

Bayern müsse seinen Flächenverbrauch reduzieren und Natur erhalten. In Deutschland betoniere man täglich 66 Hektar zu, in Bayern gut 13. Mit dem Volksbegehren "Betonflut eindämmen" wolle die ÖDP den Flächenfraß auf maximal fünf Hektar pro Tag beschränken. Kommunen hätten beim Wohnungsbau Handlungsspielraum, wenn Brachflächen oder Baulücken genutzt würden. Dafür sollte ein Baulückenkataster erstellt werden, schlug der ÖDP-Landesvorsitzende vor.

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