Zweiter Workshop der IKom Stiftland
Sog des Sibyllenbads nutzen

Bei der zweiten Arbeitstagung der Interkommunalen Zusammenarbeit im Stiftland stand der Tourismus im Mittelpunkt. Dem Sibyllenbad kam bei den Überlegungen eine Schlüsselrolle zu. Bild: exb
Politik
Tirschenreuth
19.05.2017
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Neualbenreuth. Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKom) im Stiftland wird weiter vorangetrieben. Beim zweiten Workshop drehte sich alles um Tourismus, Kultur und Identität. Die Bürgermeister und Mitarbeiter aus den Tourist-Infos diskutierten mit Vertretern von Fachbehörden sowie Planer Dr. Leiner von der iq-Projektgesellschaft die unterschiedlichsten Ideen.

Beim Tourismus wurde deutlich, dass sich speziell im Stiftland zwei übergeordnete Themen für eine gemeinsame Angebotsentwicklung eignen. Zum einen ist hier der historische Bezug, der von allen Kommunen mit einem Besuchsprogramm zum Thema "Kulturlandschaft Klosterregion" mit all seinen geistlichen und weltlichen Facetten aufgegriffen werden könnte.

Zum anderen ließe sich das Sibyllenbad noch viel stärker in der Region verankern. Hier könnten die gesundheitstouristischen Attraktionen des Bades mit weiteren Angeboten in den Kommunen ergänzt werden. Themen wie reines Wasser, gesunde Luft und gesunde Lebensmittel bieten hierfür ebenso Ansatzpunkte wie die besonderen sakralen und spirituellen Orte im Stiftland, die ein Erholungsangebot für die Seele darstellen könnten.

Erklärtes Ziel ist es, die Ferienregion Stiftland als besonderen Kulturraum sichtbar und wahrnehmbar zu machen. Neben gemeinsamen Angeboten ist dazu auch eine abgestimmte Außendarstellung aller Kommunen nötig. Ein Konzept für die einheitliche Gestaltung von Informationstafeln und -schildern sowie zur Darstellung in den kommunalen Tourismus-Informationen sind mögliche Projekte. Als wichtig empfanden es die Teilnehmer, alle touristischen Akteure in die Entwicklung einzubinden.

Bei den Themen Kultur und Identität wurde erkennbar, dass sich die Kommunen im Stiftland als gemeinsamer Kulturraum mit einer eigenen Identität verstehen. Gemeinsames Ziel ist es, dies sowohl nach außen als auch nach innen sichtbar zu machen. Dabei sollen ein positives Image gefördert und die regionale Identität sowie das Wir-Gefühl gestärkt werden. Dies wird als eine wesentliche Voraussetzung erachtet, um das Stiftland als gemeinsamen Handlungsraum zu etablieren und gemeinsame Angebote, Einrichtungen und Lösungen zu entwickeln.
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