30.Dreikönigs-Tennisturnier in Tirschenreuth
Würdiger Auftakt im Jubiläumsjahr

Im Bild die Vorstandschaft des Tennis-Clubs im ATSV, die Turnierleitung mit dem Turnierausschuss sowie die Ehrengäste mit Stellvertretenden Landrat Dr. Alfred Scheidler, Bürgermeister Franz Stahl, Bezirksvorsitzenden Johannes Deppisch, ATSV-Vorsitzenden Heinrich Bayreuther, Stadt-Sportbeauftragten Huberth Rosner, den Sponsoren sowie dem Turniersieger Adrian Sikora (Mitte) und dem Zweitplatzierten Libor Salaba. Bild: hä
Sport
Tirschenreuth
10.01.2017
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Die Kreisstadt bleibt weiterhin eine Hochburg im Tennissport in der Oberpfalz, wenn es um Hallenturniere geht. Und in diesem Jahr setzte der Tennis-Club im ATSV aus Anlass der 30. Durchführung noch eins drauf: Durch die Erhöhung der Preisgelder auf insgesamt 2500 Euro (bisher 2000 Euro) avancierte dieses Turnier zum bestdotierten Hallenturnier in ganz Bayern. Auch die Kategorie der Wertigkeit erhöhte sich von bisher D auf jetzt A-4.

Der Tennisclub im ATSV Tirschenreuth wickelt diesen Event dank der problemlosen Zusammenarbeit von Vorstandschaft und Turnierausschuss inzwischen sehr routiniert ab, da läuft alles wie am Schnürchen ab. Insgesamt war das Teilnehmerfeld 48 Spieler stark, es entwickelten sich von Beginn an interessante und spannende Matches. Immerhin waren 14 Spieler unter den besten 300 in Deutschland, drei sogar unter den besten 100 DTB. Damit war auch ein gewisses Niveau gesichert. Höhepunkt war natürlich das Finale am Samstagnachmittag zwischen den an Nr.2 und 3 gesetzten Libor Salaba und Adrian Sikora, in diesem spannenden Finale setzte sich der Slowake Sikora gegen seinen Trainingspartner, dem Tschechen Salaba durch. Neben einem wertvollen Pokal konnte Sikora auch die Siegprämie in Höhe von diesmal 1200 Euro in Empfang nehmen, für Salaba gab es noch 700 Euro. Der sportliche Verlauf dieses Turniers ist im Sportteil unserer Zeitung ausführlich nachzulesen.

Kein Selbstläufer

Die Siegerehrung dieses Jubiläumsturniers nahm der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Gleißner, vor. Die Durchführung einer solchen hochklassigen Turniers sei heutzutage natürlich kein Selbstläufer, deshalb galt sein Dank allen Helfern und Verantwortlichen, vor allem aber auch den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung die Abwicklung einer solchen Veranstaltung gar nicht möglich wäre.

Das Turnier stand weder unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Lippert, sein Vertreter Dr. Alfred Scheidler sprach davon dass er selbst schon mal das Racket geschwungen hat und erinnerte an die Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker. Damals begann auch das Tirschenreuther Turnier, er bezeichnete es als hochrangig. Sein Dank galt dem Veranstalter für die viele Arbeit. Bürgermeister Franz Stahl bedankte sich für das groß Engagement der ATSV Tirschenreuth mit dem umfangreichen ehrenamtlichen Einsatz. "Der ATSV wird in diesem Jahr ja 125 Jahre alt und diese Großveranstaltung war ein würdiger Auftakt im Jubiläumsjahr." Das Stadtoberhaupt gratulierte den Siegern und zollte dem Veranstalter großen Dank. Ein dickes Lob und Glückwünsche kamen auch wieder vom Vorsitzenden des Tennisbezirks Oberpfalz, Johannes Deppisch. Er bezeichnete das Turnier gar als phänomenal und sportlich großartig. Besonders gefielen ihm die sachkundigen Zuschauer, die bei den teils spektakulären Aktionen der Spieler nicht mit Beifall sparten. Auch im Namen des Tennis-Bezirks sagte er weiterhin seine Unterstützung zu.

Aufwärtstrend in Sparte

Der Vorsitzende des Hauptvereins, Heinrich Bayreuther, erinnerte ebenfalls an die Gründung des ATSV Tirschenreuth 1892 vor 125 Jahren. Er konnte sich zum sportlichen Auftakt des Jubiläumsjahres nichts Schöneres vorstellen als dieses Turnier. Er sei stolz, die Abteilung Tennis in den Reihen des ATSV zu haben. Bayreuther freute sich auch über den Aufwärtstrend in dieser Sparte. Der Sport- und Jugendbeauftragte der Stadt Huberth Rosner dankte für diesen hervorragenden Spitzensport in der Kreisstadt, bedauerte allerdings dass bei diesem erlesenen Teilnehmerfeld nur so wenige Zuschauer den Weg in die Tennishalle finden.

Stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler war natürlich nicht mit leeren Händen zum Dreikönigsturnier gekommen. Als er mitteilte, dass er einen Scheck im Wert von 20 Euro dabei hat, war ein Raunen in der Runde unüberhörbar. Um die Gemüter wieder zu beruhigen fügte er hinzu: "Je Veranstaltung"! Mit der Gesamtsumme von 600 Euro setzte er schnell wieder alles in rechte Licht.

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