FC Tirschenreuth spekuliert in der Kreisliga Süd auf Platz zwei
Hoffen auf Wunsiedler Patzer

Zunächst müssen Bastian Popps (Mitte) Tirschenreuther dafür sorgen, dass sie gegen den 1. FC Schwarzenbach nicht selbst stolpern. Erst danach geht der Blick nach Konnersreuth, wo der Zweitplatzierte ASV Wunsiedel zu Gast ist. Bild: hho
Sport
Tirschenreuth
05.05.2017
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Drei Siege aus den restlichen drei Partien sollten es für den FC Tirschenreuth in der Kreisliga Süd schon sein, wenn der Sprung auf Platz zwei doch noch gelingen soll. Da darf der starke Aufsteiger Schwarzenbach in der Kreisstadt nicht zum Stolperstein werden. Waldershof will dagegen nicht der erste Gratulant beim Selber Meisterstück sein.

Drei Runden vor Saisonende benötigt Tabellenführer SpVgg Selb 13 (1./64) nur noch einen Zähler zum vorzeitigen Meistertitel. Diesen strebt das Team von Trainer Stefan Rogler am 28. Spieltag beim TSV Waldershof (12./30) an. Noch gut im Rennen um den zweiten Tabellenplatz befindet sich der FC Tirschenreuth (3./51). Damit das so bleibt, ist ein Sieg über den Aufsteiger FC Schwarzenbach (6./45) unbedingte Pflicht. Lediglich drei Zähler beträgt der Vorsprung der SpVgg Wiesau (14./22) auf den direkten Abstiegsplatz. Gegen den Gast aus Marktleuthen (10./32) zählt deswegen nur ein Sieg.

TSV Konnersreuth So. 15.00 ASV Wunsiedel

Nach der 1:3-Niederlage gegen Waldershof hat die Heimelf einiges gutzumachen. Allerdings gastiert für TSV-Spielleiter Florian Neumann das für ihn spielstärkste Team der Liga. "Von den Leistungen der Gäste im neuen Jahr dürfen wir uns nicht blenden lassen. Sollte uns das gelingen, bleiben die Zähler in Konnersreuth." Fraglich sind die Einsätze von Wolf, Härtl und Protschky. "In Konnersreuth erwarte ich viel Härte gegen den Ball und eine enge Auseinandersetzung", vermutet ASV-Coach Marco Knirsch. Kleinigkeiten werden für ihn entscheidend den Spielausgang beeinflussen. Das Startelf entscheidet sich kurzfristig.

SpVgg Wiesau So. 15.00 FC Marktleuthen

Nach der deftigen 0:5-Abfuhr in Kirchenlamitz schrillen bei den Hausherren die Alarmglocken. Von einem direkten Abstiegsplatz liegt die SpVgg nur mehr drei Zähler entfernt. Nicht nur deshalb fordert Spielertrainer Benny Lauton vehement Wiedergutmachung und drei Punkte. Um weiter entscheidend im Kampf um die Relegationsplätze eingreifen zu können, hofft er, dass sich die Personallage etwas entspannt. Nach der verpassten Chance, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen, will es FC-Coach Marc Sommer diesmal schaffen. "Es müssen drei Punkte her und fertig. Wie, ist völlig egal." Höppler und Lapschin kehren zurück.

SG Fuchsmühl So. 15.00 SF Kondrau

Mit 0:11 kam die Heimelf in Arzberg deftig unter die Räder. "Der Auftritt war mehr als enttäuschend. Wir haben alles vermissen lassen, was mit Fußball etwas zu tun hat", ist Trainer Wolfgang Eiglmeier noch immer sauer. Gegen die Sportfreunde fordert er, dass sich die Mannschaft noch einmal über 90 Minuten reinhaut. "Wenn Laufbereitschaft und Einsatz stimmen, und einige Akteure zurückkehren, ist ein Erfolg durchaus möglich." Die Gäste nehmen sich vor, die Serie anständig zu Ende zu spielen. Dazu gehört ein Dreier beim Schlusslicht. Allerdings reisen die Sportfreunde mit großen Personalsorgen an.

SV Mitterteich II So. 15.00 VfB Arzberg

Ersatzgeschwächt verkaufte sich die Heimelf in Schwarzenbach ordentlich. Zwei Standards vereitelten einen durchaus verdienten Punktgewinn. Gegen Arzberg hofft Vorsitzender Roland Eckert, dass sich die Personalsituation entspannt. Die Sperre von Christian Weiß ist abgelaufen und auch Markus Broschik ist wieder einsatzfähig. Eindringlich warnt Eckert vor der starken Offensive der Oberfranken. "Auf unsere Abwehr wartet Schwerstarbeit." Mit der Landesliga-Reserve wartet für VfB-Spielleiter Rainer Walter ein ganz anderes Kaliber auf sein Team, als zuletzt Schlusslicht SG Fuchsmühl. Noch schielt er auf den dritten Tabellenplatz und dazu ist natürlich ein Sieg nötig. Die Gäste reisen mit dem kompletten Aufgebot an.

ASV Waldsassen So. 15.00 SV Steinmühle

Vier Punkte liegen die Hausherren hinter Platz 12, der den Ligaverbleib garantiert. Damit dieser weiter erreichbar bleibt, fordert Trainer Daniel Bindl im Derby einen Sieg. "Eine Extra-Motivation bedarf es vor dieser Partie nicht. Kämpfen und Siegen." Schwere Beine erkannte SV-Trainer Thorsten Meier bei seinem Team gegen den FC Tirschenreuth. "Drei Englische Wochen haben deutliche Spuren hinterlassen." Auf jeden Fall will er in Waldsassen den Klassenerhalt eintüten. "Wir stellen uns auf eine kampfbetonte Partie ein." Gesperrt ist Wührl, Gradl verletzt. Somit wird es personell wieder eng.

TSV Waldershof So. 15.00 SpVgg Selb 13

"Ich hoffe, dass sich die Gratulation zur Meisterschaft um eine Woche verschiebt", sagt Trainer Stefan Schindler. Nach den gelungenen Umstellungen in Konnersreuth sieht er dem Spiel zuversichtlich entgegen. "Ob das gegen eine abgezockte Gäste-Elf reicht, bleibt abzuwarten." Wenigstens einen Zähler will Schindler ergattern, um dem Klassenerhalt näher zu kommen. Der Kader bleibt unverändert. Den fehlenden Zähler zur Meisterschaft will Gästetrainer Stefan Rogler unbedingt holen. "Wir müssen aber schon aufpassen, denn die Hausherren verfügen mit Dotzauer und Schindler über ein torgefährliches Angriffsduo."

(SG) Selb-P./Erkersr. So. 16.00 VFC Kirchenlamitz

Wenig Erfolgschancen rechnet sich SG-Spielleiter Werner Künzel aus. "Aber wir müssen punkten, koste es, was es wolle", setzt er sein Team unter Druck. Nur gut, dass sich die Personallage etwas entspannt. Nach dem klaren 5:0-Sieg über Wiesau reisen die Gäste enorm selbstbewusst an. Die geringe Chance auf Platz zwei will VFC-Trainer Ali Sener nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

FC Tirschenreuth So. 16.00 1. FC Schwarzenbach

Nach dem überzeugenden Auftritt in Steinmühle will FC-Spielleiter Thomas Schramm auch gegen den starken Aufsteiger einen Sieg landen. "Mit den zuletzt gezeigten Leistungen traue ich das der Mannschaft zu", sagt Schramm. "Wir wollen den Druck auf den Tabellenzweiten aufrecht erhalten." Die Anfangsformation entscheidet sich kurzfristig. Als einen kleinen Vorteil sieht Gästetrainer Horst Pankau die Tatsache an, dass sein Team gesichert ist, die Hausherren jedoch um den Relegationsplatz mitspielen wollen. Wenigstens einen Zähler will er entführen.
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