03.11.2017 - 22:46 Uhr
TirschenreuthSport

Fußball Bezirksliga Oberfranken Ost Im Derby zählt für Poppenreuth und Tirschenreuth nur ein Dreier

Derby in der Bezirksliga Oberfranken Ost: Der SV Poppenreuth (13. Platz/ 20 Punkte/16 Spiele) empfängt am Sonntag um 14 Uhr den FC Tirschenreuth (11./23/17). Die Tabellenkonstellation zeigt, dass es um wichtige Punkte gegen den Abstieg geht.

Der SV Poppenreuth empfängt am Sonntag um 14 Uhr den FC Tirschenreuth. Im Hinspiel setzte sich der FC (links Daniel Lauterbach, rechts Daniel Kahrig) gegen den SVP (Mitte Batuhan Yazici) mit 4:2 durch. Bild: Gebert
von Redaktion OnetzProfil

Poppenreuth/Tirschenreuth. (rez) Gastgeber SV Poppenreuth nimmt aktuell den zweiten der drei Abstiegsrelegationsplätze ein. Aus diesem Kreis hat sich Neuling FC Tirschenreuth am vergangenen Wochenende durch den 3:2-Erfolg gegen den TSV Thiersheim vorerst verabschiedet.

Alles andere als zufrieden war SV-Spielertrainer Vaclav Peroutka nach dem 2:3 in Selb. Obwohl vor der Partie gesagt worden war, dass man bei diesen Platzverhältnissen keinen Preis für "Schönspielerei" bekommt, wurde immer wieder versucht, den Gegner spielerisch in Verlegenheit zu bringen. Zudem ließen einige Akteure den bei diesen Verhältnissen notwendigen Einsatz vermissen. Mit dieser Einstellung wird es schwer, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

Am Sonntag gastiert der FC Tirschenreuth in Poppenreuth. Schon in der Vorrunde zeigte der FC, wie man gegen technisch versierte Mannschaften zum Erfolg kommen kann: ohne langes Mittelfeldspiel, schnell und steil auf die gefährlichen Stürmer Justin Wagner und Daniel Lauterbach, die beide schon jeweils neun Mal ins Schwarze trafen. Die Abwehrreihe darf auch bei Überlegenheit nicht zu hoch stehen, denn der FC wird es wohl wieder mit langen Bällen versuchen. Auf der anderen Seite muss der SVP selbst mit mehr Einsatz und schnörkellosem Spiel den Gegner unter Druck setzen und vor allem die sich bietenden Möglichkeiten konsequent nutzen. Die Vorzeichen sind klar: Mit einem Sieg schließt man zum Gegner auf, alles andere lässt den Abstand zum Mittelfeld weiter anwachsen.

SV Poppenreuth: Repcik (Josifko), Sticht, Olah, Antonyuk, Kotrba, Peroutka, Neudert, Krupicka, Plachy, Andel, Mikiska, Kucera, Andel, Gerull, Koubek

(axs) Dem FC Tirschenreuth ist mit dem 3:2-Heimsieg gegen Thiersheim ein erster kleiner Befreiungsschlag geglückt. "Insgesamt hatten wir die besseren Möglichkeiten, deshalb war der Sieg schon verdient", lautet das Fazit von FC-Trainer Udo Schnurrer. Doch jetzt muss der Aufsteiger nachlegen, um sich von der unteren Tabellenregion absetzen zu können. Im Kampf um den Klassenerhalt fordert Schnurrer von seinen Spielern weiterhin vollen Einsatz: "Wir müssen alles investieren." Nun geht es zum Derby nach Poppenreuth. Im Hinspiel hatte der FC die Poppenreuther überrascht und im Sportpark mit 4:2 geschlagen. Auch auswärts sieht Schnurrer durchaus Chancen für seine Elf: "Wenn die Einstellung passt und wir unsere spielerischen Defizite mit Laufbereitschaft ausgleichen, dann ist auch ein Sieg drin." Im Kader gibt es eine größere Veränderung. Kapitän Florian Trißl weilt im Asien-Urlaub und fehlt der Mannschaft bis zum Winter. Dafür kehrt Routinier Alex Wölfl ins Aufgebot zurück.

FC Tirschenreuth: Siegert, Kahrig, Illner, Oroudji, Gradl, Büttner, Wagner, Lauterbach, Taskiran, Kratochvil, Hofweller, Popp, Sammüller, Wölfl, Gebru Fantaye

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