28.03.2018 - 21:50 Uhr
Tirschenreuth

Fußball Kreisklasse Ost Dreifach-Belastung an Ostern

Je drei Spiele mit der ersten und zweiten Mannschaft warten auf den TSV Friedenfels, was dessen Trainer Edwin Bauer nicht nachvollziehen kann. "Da stellt sich mir die Frage, ob der BFV sich hier überhaupt Gedanken macht, was das für kleine Vereine bedeutet."

Der TSV Friedenfels (links Sebastian Dietz) muss über Ostern drei Mal ran. Die SG Fuchsmühl (rechts Lukas Trösch) ist nur einmal im Einsatz. Bild: hho
von Autor CHAPProfil

Aber alles Lamentieren hilft nicht, nach den vielen Spielausfällen ist der Zeitdruck auch in der Kreisklasse Ost vorhanden. Deshalb hat Kreisspielleiter Peter Kemnitzer über Ostern an Gründonnerstag, Karsamstag und Ostermontag Spiele angesetzt.

SG Marktredwitz

Gastgeber TSV Bärnau hat dem Tabellenführer schon in der Hinrunde einen Punkt abknöpft. Deshalb sollte die Mannschaft gewarnt sein. "Das wird für uns ein richtiger Härtetest", glaubt Spielleiter Boban Sabovic. Das Derby beim SV Leutendorf will die Mannschaft konsequent angehen und dem Nachbarn den nötigen Respekt entgegenbringen. Auf dem kleinen Platz sind schon andere Mannschaften überrascht worden.

TSV Neualbenreuth

Äußerst dürftig kam die Mannschaft mit einem Remis und einer Niederlage aus der Winterpause. Als schwere Hürde sieht Spielleiter Martin Maier das Spiel beim SV Griesbach. Dort gilt es vor allem, die starke Offensive der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Schon im mit 2:0 gewonnenen Vorrundenspiel musste sich die Mannschaft gehörig strecken. Personell gibt es noch einige Fragezeichen.

ASV Waldsassen

Ohne den zurückgetretenen Spielertrainer Daniel Bindl geht es für den ASV weiter. Bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft das verdaut. Das neue Trainer-Trio sieht der Aufgabe gegen den TSV Friedenfels nach zwei Siegen in Folge gelassen entgegen. "Wir wollen die Gunst der Stunde nutzen und uns vorne festsetzen", sagt Spielleiter Günther Heß. Es gibt keinen Grund, den zuletzt erfolgreichen Kader zu verändern.

TSV Arzberg-Röthenbach

Bei der Niederlage gegen Griesbach sah Trainer Habel etliche individuelle Fehler. "Diese dürfen wir uns nicht mehr leisten, wenn wir beim unberechenbaren FC Tirschenreuth II punkten wollen. Dort treffen wir auf einen starken Gegner, denn dessen Erste spielt bereits am Samstag." Es fehlen Schaffer, Urban und Kindl.

FC Tirschenreuth II

Nach dem Sieg im kleinen Derby beim ATSV II will die Mannschaft gegen den TSV Arzberg-Röthenbach unbedingt nachlegen. "Natürlich sind die Gäste ein schweres Kaliber, das uns alles abverlangen wird", weiß Spielleiter Thomas Schramm. Eine Nullnummer wie in der Vorrunde will Schramm nicht mehr sehen. Personell gibt es keine Probleme.

TSV Bärnau

Gleich drei Mal ist das Team gefordert. Bei der jungen und ehrgeizigen Friedenfelser Mannschaft wäre Spielleiter Markus Fichtner, wie in der Vorrunde, mit einem Remis einverstanden. Mit Tabellenführer SG Marktredwitz gastiert eine der stärksten Mannschaften der Liga. Gerne erinnert sich Fichtner an das torreiche 4:4 aus der Hinrunde. Vorrangiges Ziel bleibt, den Heimnimbus zu wahren. Zwei Tage später sind die Hausherren gegen den TSV Konnersreuth II klarer Favorit. "Dieser Rolle wollen wir natürlich gerecht werden. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir bis dahin schon zwei Spiele in den Knochen haben und uns eventuell die Kraft ausgeht."

SV Griesbach

Lob zollte Trainer Manuel Waller seiner Mannschaft für die Moral in Arzberg-Röthenbach, als sie das Spiel nach einem Rückstand drehte. Nun fordert er Revanche für die 0:2-Niederlage beim TSV Neualbenreuth. Sorge bereitet ihm der kleine Nebenplatz, auf dem jeder Fehler sofort bestraft wird. Auch wenn Zant, Hecht und Häring fehlen, peilt Waller einen Heimsieg an.

TSV Friedenfels

Einmal zu Hause, zwei Mal in der Fremde - für Trainer Edwin Bauer wie schon erwähnt ein Unding. "Aber da müssen wir jetzt durch." Gegen den starken TSV Bärnau setzt Bauer auf den Heimvorteil und einen kompletten Kader. Von einer intensiven Partie geht er aus, wenn sein Team bei den punktgleichen Sportfreunden Kondrau II antritt. Am Montag führt die Reise zum wiedererstarkten ASV Waldsassen, der nach zwei Siegen wieder Aufstiegshoffnungen hegt. "Da dies das dritte Spiel in fünf Tagen ist, werden wir konditionell noch einmal alles abrufen müssen, um gegen das offensivstärkste Team der Liga zu bestehen."

SF Kondrau II

Nach dem Spielausfall in Marktredwitz wollen die Sportfreunde den Rhythmus wieder finden. Gelegenheit dazu haben sie an Ostern gleich drei Mal. Beim SV Pechbrunn wird es wichtig sein, sich schnell an den Hartplatz zu gewöhnen. Viel Gegenwehr erwartet Spielleiter Philipp Hopfner am Montag, wenn der furios gestartete TSV Friedenfels gastiert. "Dennoch wollen wir zu Hause punkten." Gegen die SG Fuchsmühl gilt es eine Rechnung aus der Vorrunde zu begleichen. "In allen drei Spielen bauen wir auf unsere Abwehr, die schon häufig ausschlaggebend war."

SG Fuchsmühl

In der Vorrunde kam die SG gegen die Sportfreunde Kondrau II in einer engen Partie zu einem glücklichen Sieg. Da am Montag sechs Stammspieler fehlen, könnte Trainer Wolfgang Eiglmeier mit einer Punkteteilung gut leben. "Ich werde trotzdem eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken. Wer schließlich spielt, entscheide ich kurzfristig."

SV Leutendorf

Auf den SV Leutendorf warten zwei unterschiedlich schwere Heimspiele. "Nach dem inakzeptablen Auftritt in Friedenfels erwarte ich gegen Falkenberg eine deutliche Leistungssteigerung", setzt Spielleiter Thomas Cernousek die Mannschaft unter Druck. Im Derby gegen Tabellenführer SG Marktredwitz sieht er sein Team klar in der Außenseiterrolle. "Wir versuchen dagegenzuhalten und den Gegner zu ärgern." Hinter dem Einsatz von Issa steht ein Fragezeichen.

SV Pechbrunn

Auf die Mannschaft warten zwei Heimspiele. Am Donnerstag gastieren die Sportfreunde Kondrau II. "Das wird ein ganz anderes Spiel als in Neualbenreuth, denn es findet auf dem Sandplatz statt." Nur schwer kann Trainer Max Kraus den Gegner einschätzen. "Auf jeden Fall wird der Kampf entscheiden." Unter den gleichen äußeren Voraussetzungen findet die Partie gegen die DJK Falkenberg statt. Auch hier seien spielerische Lösungen fehl am Platz.

DJK Falkenberg

"Die Niederlage gegen Waldsassen war unnötig, da meine Mannschaft spielerisch besser war", blickt Trainer Christian Neumann zurück. "Am Osterwochenende müssen die ersten Zähler her." Beim SV Leutendorf muss Neumann auf etliche Spieler verzichten, weil sie nicht rechtzeitig aus der Arbeit wegkommen. Beim SV Pechbrunn dagegen kann er aus dem Vollen schöpfen.

TSV Konnersreuth II

Mit dem Remis vor Wochenfrist gegen die SG Tirschenreuth/Großkonreuth war Spielleiter Florian Neumann nicht einverstanden. "Dieses Spiel hat gezeigt, dass Fußball ein Laufsport ist und wenn drei Spieler das nicht einsehen, kommt ein vermeintlich leichter Gegner zu Toren." Deshalb will Neumann beim TSV Bärnau mehr Einsatz und Laufbereitschaft sehen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Thomas Bernreuther.

SG FSV TIR/Großkonreuth

Nur gut, dass zum Stadtderby gegen den ATSV Tirschenreuth II Pöllmann, Ströll, Selch und nach schweren Verletzungen Burger sowie Baumgärtl wieder zurückkehren. "Ohne Wenn und Aber fordere ich gegen den Tabellenletzten einen Sieg", setzt Trainer Tobias Stilp die Mannschaft bewusst unter Druck.

ATSV Tirschenreuth II

"Auch wenn das Derby gegen den FC Tirschenreuth II gründlich in die Hose ging, sollten wir uns nicht lange damit aufhalten", sagt Trainer Marco Zeus. Denn schon steht das nächste Stadtduell gegen die SG FSV Tirschenreuth/Großkonreuth auf dem Plan. "Um die rote Laterne abzugeben, ist ein Sieg Pflicht. Dafür werden wir alles versuchen."

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