14.09.2017 - 20:12 Uhr
TirschenreuthSport

Fußball Kreisklasse Ost Nachbarkampf in Pechbrunn

Zwei Nachholspiele und eine vorgezogene Partie vom elften Spieltag stehen am Freitag in der Kreisklasse Ost auf dem Programm. Im Blickpunkt ist dabei das Derby in Pechbrunn.

Der SV Pechbrunn (Szene aus der Partie gegen Spitzenreiter TSV Neualbenreuth/1:4) empfängt am Freitag den Nachbarrivalen SG Fuchsmühl. Bild: Gebert
von Autor CHAPProfil

Der SV Pechbrunn (13./10 Punkte), der nach einem guten Start seit 5. August ohne Sieg ist, empfängt die SG Fuchsmühl (5./17) zum Nachbarkampf. Auch der Kreisliga-Absteiger ist aus dem Tritt gekommen. Die SG Marktredwitz (2./21) und der FC Tirschenreuth II (4./19) haben in den Nachholspielen die Chance, mit Auswärtssiegen näher an Spitzenreiter TSV Neualbenreuth (1./25) heranzurücken.

SV Pechbrunn Fr. 17.45 SG Fuchsmühl

Seit sechs Runden sind die Hausherren ohne Sieg. "Die Negativserie interessiert mich nicht", bleibt Trainer Siegi Grüner gelassen. Beim wie immer hochbrisanten Derby muss er zum letzten Mal mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft auskommen. "Ab nächster Woche ist personell Licht am Ende des Tunnels." Unter diesen Voraussetzungen wäre Grüner mit einer Punkteteilung mehr als einverstanden. Zwei Niederlagen in Folge ließen für die Gäste den Kontakt zur Spitze abreißen. Damit sich der Abstand nicht weiter vergrößert, fordert SG-Coach Wolfgang Eiglmeier ein positives Ergebnis, am besten einen Sieg. "Um beim unbequemen Nachbarn zu bestehen, fordere ich von meiner Mannschaft Leidenschaft." Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kölbl.

SG FSV TIR/Großk. Fr. 17.45 SG Marktredwitz

"Im Derby beim FC Tirschenreuth II gab es für meine Mannschaft nichts zu bestellen", gibt SG-Trainer Tobias Stilp zu. Gegen den ungeschlagenen Aufsteiger käme für Stilp wegen der zur Zeit misslichen Situation schon eine Punkteteilung einer Sensation gleich. Wölfl und Weiß fallen definitiv aus, dafür kehrt Selch in den Kader zurück. "Die mehreren knappen Niederlagen der Hausherren sollten Warnung genug sein", sagt Gästespielleiter Boban Sabovic. "Das wird kein Selbstläufer." Berufsbedingt entscheidet sich die Anfangsformation kurzfristig.

Arzberg-Röthenbach Fr. 18.15 FC Tirschenreuth II

TSV-Trainer Andreas Habel stellt sich auf einen enorm starken Gegner ein. Aufgrund der angespannten Personallage könnte er mit einer Punkteteilung leben. FC-Spielleiter Thomas Schramm sieht der heiklen Aufgabe ebenfalls skeptisch entgegen. "An einem guten Tag sind die Hausherren immer in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Um sich aber in der Spitzengruppe festzusetzen, sollte sich die Mannschaft auf ihre eigenen Stärken besinnen und die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten."

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