02.04.2018 - 23:18 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Fußball Kreisklasse Ost Neualbenreuth gewinnt Grenzlandderby

Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr hat der TSV Neualbenreuth (2./51 Punkte) den zweiten Platz hinter Spitzenreiter SG Marktredwitz (1./52) gefestigt. Der TSV gewann das hart umkämpfte Grenzlandderby beim SV Griesbach (8./27) mit 3:1. Die Oberfranken waren beim SV Leutendorf (10./27) mit 4:3 erfolgreich. Der nach der Winterpause gut gestartete ASV Waldsassen (3./47) verpasste dagegen den Anschluss. Die Klosterstädter kamen zu Hause gegen den TSV Friedenfels (9./27) nur zu einem 1:1.

Der Tabellenzweite TSV Neualbenreuth gewann am Ostermontag das hart umkämpfte Grenzlandderby beim SV Griesbach mit 3:1. Das Bild zeigt einen Zweikampf zwischen dem Neualbenreuther Frederic Seitz (links) und Marek Zeman. Bild: Gebert
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Am Tabellenende gewann der ATSV Tirschenreuth II (15./10) das Kellerduell bei der SG FSV Tirschenreuth/Großkonreuth (16./8) mit 3:2 und gab die rote Laterne an die SG ab.

Für die Sportfreunde Kondrau II (7./31) war das Osterwochenende besonders erfolgreich. Sie besiegten zunächst den TSV Friedenfels mit 3:0 und zwei Tage später die SG Fuchsmühl (12./24) mit 3:1.

SV Griesbach 1:3 (0:1) TSV Neualbenreuth

Tore: 0:1 (42.) Xaver Frank, 0:2 (62.) und 0:3 (67./Elfmeter) Radek Fiala, 1:3 (72./Elfmeter) Jiri Sloup - SR: Bernhard Kunz (SV Neusorg) - Zuschauer: 22 - Gelb-Rot: (84.) Thomas Küblböck (Neualbenreuth)

(eng) Das erste Heimspiel nach der Winterpause ging gleich wieder in die Hose. Die Heimelf hatte in der Anfangsphase die Partie im Griff, versäumte es aber, ihre Torchancen zu verwerten. Mit zunehmender Dauer bekam Griesbach Probleme mit der rustikalen Spielweise der Gästehintermannschaft. Nach einem Abwehrversuch im Strafraum der Heimelf landete der Ball auf dem Kopf des Gegners und von da zum 0:1 im Netz. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Zahlreiche Unterbrechungen wegen Fouls und Meckereien ließen keinen Spielfluss aufkommen. Neualbenreuth glückte mit einem Konter das 2:0. Per Elfmeter erhöhten die Gäste auf 3:0, Griesbach gelang ebenfalls per Strafstoß nur noch der Anschlusstreffer. Kurz vor Spielende musste Gästespieler Florian Rieder mit Gelb-Rot den Platz verlassen.

SV Pechbrunn 3:5 (1:2) DJK Falkenberg

Tore: 1:0 Robert Müller, 1:1, 1:2 und 1:3 Andreas Müller, 2:3 Wolfgang Mössinger, 2:4 Thomas Bitterer, 2:5 Johannes Schuener, 3:5 (Elfmeter) Dominik Wolf - SR: Martin Schikora (ATV Höchstädt)

In einer sehr intensiv geführten Partie ging die Heimelf in Führung, doch postwendend glich Falkenberg aus und fortan kippte die Partie in Richtung der Gäste, die noch vor der Pause das 2:1 erzielten. Das 3:1 für Falkenberg fiel während einer Drangphase der Pechbrunner, die aber kurz darauf auf 2:3 verkürzten. Durch einen sehenswerten Freistoß erhöhte die DJK auf 4:2 und als Pechbrunn die Abwehr öffnete, fiel das 5:2. Wolf erzielte noch den dritten Treffer für die Heimmannschaft.

TSV Bärnau 1:1 (0:1) TSV Konnersreuth II

Tore: 0:1 (1.) Stefan Siller, 1:1 (78.) Jürgen Kraus - SR: Klaus-Dieter Blöchl (Selb) - Zuschauer: 60

(dau) Das erste Heimspiel nach der langen Winterpause begann mit einem Paukenschlag. Mit dem ersten Schuss aufs Bärnauer Tor erzielte Stefan Siller die Führung für die Gäste, wobei Torwart Tomas Buric, der nicht seinen besten Tag erwischte, viel zu weit vor dem Tor stand. Bärnau scheiterte im Gegenzug durch Luca Gleißner am Pfosten. Konnersreuth hatte kurz vor der Halbzeit zwei hochkarätige Chancen. In der zweiten Hälfte erhöhte die Heimelf das Tempo, ohne jedoch gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen. Lediglich Martin Orsel sorgte mit zwei Fernschüssen für Gefahr. In der 78. Minute gelang Jürgen Kraus mit einem direkt verwandelten Freistoß der verdiente Ausgleich. Die Punkteteilung geht in Ordnung.

ASV Waldsassen 1:1 (1:0) TSV Friedenfels

Tore: 1:0 (11.) Alexander Siller, 1:1 (57.) Stefan Schaumberger - SR: Peter Kemp (SpVgg Wurlitz) - Zuschauer: 50

(sly) Die Begegnung begann mit einem frühen Treffer der Heimelf, Alexander Siller traf nach einem Eckball per Kopf. Das war aber bereits das Highlight des ersten Durchgangs. In der Folgezeit war die Partie von vielen Abspielfehlern und Ballverlusten geprägt, wobei sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld abspielte. Zudem standen die Abwehrreihen gut und ließen so gut wie keine Möglichkeit zu. Im zweiten Durchgang hatte man das Gefühl, dass der ASV langsam an Übergewicht gewinnt. Doch genau in dieser Phase erzielten die Gäste den Ausgleich. Danach ließ der ASV den unbedingten Siegeswillen vermissen. In einer hektischen Schlussphase blieb es am Ende beim gerechten Remis.

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