Michael Hofmann spricht über seinen Ex-Verein und seine Zukunftspläne
Im nächsten Jahr im Aufsichtsrat

Michael Hofmann. Bild: kro
Sport
Tirschenreuth
28.08.2017
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Michael Hofmann redet nicht viel um den heißen Brei herum. Und das war auch beim Abend-Talk des FSV Tirschenreuth so.

Der "Michi", wie ihn die Fans nennen, begann als Torhüter beim SV Mistelgau, ehe er mit 13 Jahren zur SpVgg Bayreuth wechselte. 1996 kam er zu den Münchner "Löwen". 14 Jahre spielte er dort und bestritt 249 Spiele im Profibereich. Noch immer hat er Kontakt zu seinem ehemaligen Verein. Mindestens einmal wöchentlich telefoniere er mit dem aktuellen Trainer Daniel Bierofka, so Hofmann. Auch mit ehemaligen Sechzigern, wie Martin Stranzl oder Benny Lauth, sei er noch in Verbindung. Der "Michi" träumt von einer Traditionsmannschaft, so wie es der Club vorgemacht habe. Und im kommenden Jahr wolle er für den Aufsichtsrat der "Löwen" kandidieren.

Nach dem Motto "einmal Löwe, immer Löwe" nahm er zum aktuellen Dilemma des Vereins Stellung. Er kritisierte, "dass bei 1860 oftmals gegeneinander gearbeitet wird." Bei den "Löwen" seien viele Millionen für Spieler ausgegeben worden, die heute keiner mehr kenne. "Und für die Jugendabteilung war kein Geld da", so Hofmann. Er ging auch auf die Trainer ein. Werner Lorant hätte wohl heute keine Chance mehr, "denn die Spieler lassen sich nicht mehr anschreien". Insgesamt habe er 15 Trainer aktiv erlebt.

Ein Lob hatte er für den Jahn Regensburg übrig, der eine sehr gute Grundstruktur geschaffen habe und einen sehr guten Fußball spiele. "Ich bin überzeugt, dass der Jahn den Klassenerhalt schafft. Dies wäre auch wichtig für die fußballbegeisterte Region hier in Ostbayern. Ich bin vom bisherigen Auftreten des SSV Jahn begeistert."

Er habe viele Angebote erhalten, als Trainer zu arbeiten, auch aus der Region, wie Bayreuth, Amberg oder Bogen. Vorerst wolle er sich jedoch anderen Aufgaben widmen.
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