Nachholspiele in der Kreisklasse Ost und Kreisliga Süd
Grenzlandderby zwischen TSV Neualbenreuth und TSV Bärnau

Im Derby zwischen Neualbenreuth (grün) und Bärnau geht es meist ordentlich zur Sache. Das Hinspiel endete 1:1. Am Freitag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
04.04.2018
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Auf dem Weg, die Tabellen in der Kreisliga Süd und Kreisklasse Ost zu begradigen, setzt Spielleiter Peter Kemnitzer am Donnerstag und Freitag Nachholspiele an.

In der Kreisliga erwartet Schlusslicht FC Schwarzenbach den ASV Wunsiedel, der zuletzt in Arzberg gerupfte SC Mähring empfängt die Sportfreunde Kondrau und muss aufgrund seiner brenzligen Lage unbedingt gewinnen.

1. FC Schwarzenbach Do. 18.00 ASV Wunsiedel

Nach dem überraschenden 3:2-Sieg beim SV Mitterteich II schöpfen die Hausherren wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Damit dieser Erfolg an Wert gewinnt, sollte die Truppe von Trainer Horst Pankau unbedingt nachlegen. Laut ASV-Trainer Fabian Bartl zahlte seine Mannschaft in den drei Spielen über Ostern kräftig Lehrgeld. Jetzt gilt es, den Kopf wieder freizubekommen und sich den anstehenden Aufgaben zu widmen. "Wir wollen uns in Schwarzenbach für die zuletzt guten Leistungen endlich einmal belohnen", sagt Bartl.

SC Mähring Fr. 18.15 SF Kondrau

Inwieweit die Hausherren die deftige 0:8-Abfuhr in Arzberg verdaut haben, wird sich zeigen. "Arzberg ist nicht unsere Liga, aber man darf sich trotzdem nicht so abfertigen lassen", rügt Trainer Rudi Kraus seine Truppe. Das Minimalziel mit einem Zähler am Osterwochenende habe sie dennoch erreicht. Gegen die Sportfreunde setzt Kraus die Mannschaft bewusst unter Druck. "Wir haben noch sechs Heimspiele und diesen Vorteil wollen wir unbedingt nutzen." Schwer wiegen die Ausfälle von Hartinger und Nemec. Mit dem Start in die Rückrunde sind die Verantwortlichen der Sportfreunde einverstanden. Sieben Punkte aus drei Spielen sind in Ordnung. "Gegen Mähring können wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Allerdings ist der Sportclub zu Hause unberechenbar", warnt SF-Spielleiter Philipp Hopfner eindringlich.

In der Kreisklasse Ost sind drei Begegnungen angesetzt. Am Donnerstag erwartet die SG Fuchsmühl den bereits abgestiegenen ATSV Tirschenreuth II. Klar, dass die Favoritenrolle bei den Hausherren liegt. Das gilt mit Sicherheit nicht, wenn sich am Freitag zum Grenzlandderby der TSV Neualbenreuth und Namensvetter Bärnau gegenüberstehen. Dieses Duell unterliegt wie immer eigenen Gesetzen und der Ausgang ist jederzeit offen. Nach dem überraschenden Punktgewinn beim ASV Waldsassen rechnet sich der TSV Friedenfels auch gegen die "Zweite" des FC Tirschenreuth aus.

SG Fuchsmühl Do. 18.00 ATSV Tirschenreuth II

Nach der Niederlage gegen die SF Kondrau II fordert SG-Trainer Wolfgang Eiglmeier eine gewaltige Leistungssteigerung. "Auf gar keinen Fall dürfen wir den Gegner am Tabellenstand messen, sonst kann es durchaus Probleme geben." Die Aufstellung entscheidet sich kurzfristig. Der Derbysieg tat den Gästen laut Trainer Marco Zeus richtig gut. "Natürlich würde dieser an Wert gewinnen, wenn wir in Fuchsmühl nachlegen könnten." Allerdings gestaltet sich die Personallage schwierig, da etliche Spieler berufsbedingt nicht einsatzbereit sind. "Trotzdem werden wir den Hausherren das Leben so schwer wie möglich machen."

TSV Neualbenreuth Fr. 18.00 TSV Bärnau

"Wir streben auf eigenem Gelände einen Dreier an, auch wenn mit Bärnau ein unangenehmer Gegner auf uns wartet", fordert Spielleiter Martin Maier. Dabei setzten die Hausherren vorrangig auf eine stabile Defensive. Verletzt fällt weiterhin Kapitän Anton Zintl aus. Die Gäste scheinen noch nicht in Tritt gekommen zu sein. Nach einer enttäuschenden Leistung gegen Konnersreuth II kam die Mannschaft lediglich zu einem mageren Remis. "Um in Neualbenreuth erfolgreich zu bestehen, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung", fordert Spielleiter Markus Fichtner. Mit einer Punkteteilung wäre er einverstanden.

TSV Friedenfels Fr. 18.00 FC Tirschenreuth II

Nach einem kräfteraubenden Osterwochenende mit drei Spielen wartet auf die Heimelf erneut eine Doppelbelastung. Bleibt für Trainer Edwin Bauer die bange Frage, ob die Kräfte reichen. Nur ungern erinnert er sich an die Vorrunde, als sein Team beim FC mit 0:3 unterging. Diese Niederlage verlangt nach Revanche. Thoma und Maier fallen verletzt aus. Nach dem klaren 4:0-Sieg über den TSV Arzberg-Röthenbach sieht sich die "Zweite" für das Nachholspiel bestens gerüstet. "Die letzten Ergebnisse der Hausherren zeigen jedoch, dass auf uns eine schwere Partie wartet. Um trotzdem erfolgreich zu sein, muss sich die Laufbereitschaft und Chancenverwertung verbessern.
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