16.06.2017 - 20:10 Uhr
TirschenreuthSport

Schwimmen TSC-Quartett überrascht

Deutliche Steigerung der bisherigen Bestmarke und Sprung unter die Top 20: Die 4x200-m-Freistilstaffel des Tirschenreuther Schwimm-Club sorgte zum Auftakt der deutschen Meisterschaften in Berlin für eine Überraschung.

Die 4x200-m-Freistilstaffel des Tirschenreuther Schwimm-Clubs mit (von links) Lena Rath, Carina Bönisch, Kathrin Bachmeier und Viktoria Bogner lieferte bei den deutschen Meisterschaften in Berlin eine tolle Leistung ab. Das Quartett aus dem Stiftland steigerte die bisherige Bestmarke um mehr als 14 Sekunden auf 9:18,32 Minuten und belegte damit als viertbeste bayerische Formation den 20. Platz in Deutschland. Bild: rbg
von Autor RBGProfil

Mit einer unglaublichen Energieleistung gelang der 4x200-m-Freistilstaffel des Tirschenreuther Schwimm-Clubs am Auftakttag der deutschen Meisterschaften in Berlin eine faustdicke Überraschung: Mit 9:18,32 Minuten verbesserten Kathrin Bachmeier, Carina Bönisch, Lena Rath und Viktoria Bogner ihre bisherige Bestmarke von 9:32,66 um mehr als 14 Sekunden. Das Quartett landete damit unter Deutschlands Top 20!

Prickelnde Atmosphäre

Im Berliner Europa-Sportpark herrschte am Donnerstag von Beginn an vor überraschend zahlreichen Zuschauern eine hervorragende Wettkampfatmosphäre, zumal bereits in den ersten Vorläufen eine Reihe von Athleten die Qualifikationsnormen für die in vier Wochen anstehenden Weltmeisterschaften unterbieten konnte. Die aus einem reinen TSC- Quartett bestehende Staffelformation der Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz (Tirschenreuther SC/SV 08 Auerbach) ließ sich von der prickelnden Atmosphäre anstecken, ohne dabei die Konzentration zu verlieren oder gar übermäßige Nervosität an den Tag zu legen. Als Zielsetzung hatte sich das mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 15,5 Jahren zu den jüngsten Teams zählende Quartett eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestmarke gesetzt. Diese stammte von den süddeutschen Titelkämpfen im Mai in Sindelfingen.

Als Startschwimmerin hielt sich Kathrin Bachmeier an die Vorgaben von TSC-Trainer German Helgert und ging das Rennen mit 0:30,6 und 1:05,31 Minuten auf den ersten beiden Bahnen betont forsch an. Mit 2:18,03 legte sie den Grundstein für das starke Gesamtergebnis. Carina Bönisch löste Bachmeier ab und unterstrich bereits auf der ersten der vier zu schwimmenden Bahnen, dass sie die hervorragende Ausgangssituation nicht aufs Spiel setzen wollte. Mit neuer persönlicher Bestmarke von 2:22,23 übergab sie nach 4:40,26 Minuten an Lena Rath.

Ihr gelang es, ebenfalls mit persönlicher Bestzeit von 2:23,34 Minuten, die Position innerhalb des Rennens zu festigen. Wohl wissend, dass mit Viktoria Bogner als Schlussschwimmerin eine äußerst kampfstarke Athletin bereitsteht. Mittlerweile hatte sich ein erbitterter Fight um die Platzierungen ergeben - der Funke der Begeisterung sprang auch auf das Publikum über. Bogner übernahm nach 7:03,60 Minuten und schien auf ihren vier Bahnen förmlich zu explodieren. Mit einer enorm starken Splitzeit von 2:14,76 Minuten schlug sie nach 9:18,32 Minuten an.

Viertbeste Bayern

Damit lagen die vier TSC-Mädels nur drei Zehntelsekunden hinter dem SC Delphin Ingolstadt und landeten als viertbeste bayerische Formation auf Platz 20 in Deutschland. Die Medaillen gingen an die Leistungszentren der SSG Saar Max Ritter, SSG Leipzig und SC Spandau 04 Berlin.

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