06.04.2018 - 22:50 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Spitzenspiel in der Kreisklasse Ost Letzte Chance für den ASV Waldsassen bei der SG Marktredwitz

Dieses Auswärtsspiel hat es in sich: Der ASV Waldsassen kämpft beim Tabellenführer SG Marktredwitz um den Anschluss in der Kreisklasse Ost. Der lachende Dritte könnte der TSV Neualbenreuth sein.

Wo ist der Ball? Waldsassens Ex-Trainer Daniel Bindl (links) und Falkenbergs Daniel Lindner waren nur kurzzeitig verwirrt. Am Sonntag müssen die Klosterstädter zum Spitzenspiel nach Marktredwitz. Bild: Gebert
von Autor CHAPProfil

Im Mittelpunkt des 24. Spieltages steht in der Kreisklasse Ost das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer SG Marktredwitz (1./52) und Verfolger ASV Waldsassen (3./47). Die Zielvorgaben beider Teams sind klar abgesteckt: Marktredwitz will einen lästigen Konkurrenten abschütteln, die Gäste dagegen weiter dranbleiben. Von einem Ausrutscher des Spitzenreiters würde der TSV Neualbenreuth profitieren, muss aber bei der DJK Falkenberg (13./24) dreifach punkten.

TSV Arzberg-Röthen. Sa. 15.00 SG TIR/Großkonreuth

Bei der glatten 0:4-Niederlage in Tirschenreuth zeigte die Heimelf laut Trainer Andreas Habel die bisher schlechteste Saisonleistung. "Nun gilt es, endlich in die Spur zu finden", fordert Habel. "Dazu muss sich die Einstellung der gesamten Mannschaft ändern." Die 2:3-Heimniederlage im Kellerduell gegen den ATSV Tirschenreuth II war für Gästetrainer Tobias Stilp eine Blamage. "Mit so einer Leistung holen wir keinen Punkt mehr, denn die Gegner werden nicht schwächer." Die Personallage verschlechtert sich zunehmend.

FC Tirschenreuth II So. 14.00 SV Griesbach

Nach dem klaren 4:0-Erfolg über den direkten Konkurrenten Arzberg-Röthenbach wollen die Hausherren unbedingt nachlegen. Für FC-Spielleiter Thomas Schramm wird es wichtig sein, die gefährliche Gäste-Offensive in den Griff zu bekommen. "Kann die Mannschaft das umsetzen, ist sie nicht chancenlos." Personell hängt logischerweise wieder alles von der "Ersten" ab. Auf eine unnötige Niederlage gegen Neualbenreuth blickt SV-Coach Manuel Waller zurück. Die Gründe waren eine mangelhafte Chancenverwertung, und leichte Fehler wurden eiskalt bestraft. Der kommenden Partie sieht er skeptisch entgegen, denn in den Reihen der Hausherren stehen bezirksligaerfahrene Akteure und junge hungrige Talente. Trotzdem wollen die Gäste unbedingt punkten.

TSV Konnersreuth II So. 14.00 SF Kondrau II

Auf dem Nebenplatz in Bärnau zog sich die Heimelf ordentlich aus der Affäre. Da die Sportfreunde optimal in die Restsaison gestartet sind, sieht TSV-Spielleiter Florian Neumann sein Team in der Außenseiterrolle. "Trotzdem versuchen wir alles, damit die Zähler in Konnersreuth bleiben." Der Kader ist abhängig von der "Ersten". Sechs Zähler aus den letzten drei Spielen holten die Gäste. Damit zeigen sich die Verantwortlichen sehr zufrieden. Gerne würde man Revanche für die im Hinspiel erlittene 1:2-Niederlage nehmen. "Dazu müssen wir viel konzentrierter als damals zu Werke gehen", fordert SV-Spielleiter Philipp Hopfner.

TSV Friedenfels So. 15.00 SV Pechbrunn

Mit dem 1:1 beim Favoriten ASV Waldsassen zog sich die Heimelf achtbar aus der Affäre. Natürlich will man nun nachlegen. Aber gegen die Gäste bedarf es schon einer Leistungssteigerung gegenüber dem 2:2 in der Vorrunde. "Wir wollen unbedingt gewinnen, um uns von den Gästen in der Tabelle abzusetzen", setzt Trainer Edwin Bauer seine Truppe bewusst unter Druck. Thomas und Maier fallen aus. Nach den fünf Gegentoren gegen Falkenberg legt Trainer Maxi Kraus sein Hauptaugenmerk auf die Defensive. "Da das Spiel auf Rasen stattfindet, wird es läuferisch intensiver als zuletzt auf dem Sandplatz", glaubt Kraus. "Allgemein gilt es, viel cleverer zu spielen. Mit einem Zähler könnte ich gut leben." Fiebig und Meier sind verletzt, Schwan ist fraglich.

SG Marktredwitz So. 15.00 ASV Waldsassen

Schon beim 1:0-Sieg in der Vorrunde war für SG-Spielleiter Boban Sabovic der Gast ein Gegner auf Augenhöhe. "Deshalb wären wir mit einem ähnlichen Ergebnis mehr als einverstanden." Da einige Spieler angeschlagen sind, entscheidet sich die Anfangsformation kurzfristig. Gerne hätte das neue Trainertrio der Gäste seinen Einstand mit einem Sieg gefeiert. "Mit der ersten Halbzeit gegen Friedenfels war ich einverstanden, in der zweiten haben wir aufgehört Fußball zu spielen. Eine gute Halbzeit reicht eben nicht.", blickt Thomas Stark zurück. "Wenn wir unsere Chancen auf den zweiten Platz wahren wollen, dann darf sich die Mannschaft keinen Ausrutscher mehr erlauben. Sie weiß das und wird dementsprechend auftreten. Nebenbei wollen wir uns für die 0:1-Vorrundenniederlage revanchieren."

SG Fuchsmühl So. 15.00 SV Leutendorf

Mit den Oberfranken wartet eine äußerst unangenehme Mannschaft auf Fuchsmühl. "Das verspürten wir schon bei der glatten 0:4-Niederlage in der Hinrunde", erinnert sich Trainer Wolfgang Eiglmeier. Natürlich peilen die Hausherren Revanche an. Mit welchem Team, entscheidet sich aufgrund etlicher angeschlagener Akteure kurzfristig. Trotz einer tollen Leistung im Derby gegen den Tabellenführer wurden die Gäste nicht belohnt. Die dort gezeigte Einstellung will SV-Spielleiter Thomas Cernousek auch in Fuchsmühl sehen. "Wir wollen auf jeden Fall punkten." Hecht kehrt zurück, Cernousek ist verletzt.

DJK Falkenberg So. 15.30 TSV Neualbenreuth

Nicht zufrieden war Trainer Christian Neumann mit der Punktausbeute an Ostern, die Leistungen jedoch konnten sich sehen lassen. "Gegen den Tabellenzweiten haben wir ein leichtes Spiel, weil wir nichts zu verlieren haben. Die Punkte jedoch muss sich der Gast redlich verdienen. So einfach wie im Hinspiel, wird er es nicht mehr haben." Bis auf Müller steht der komplette Kader zur Verfügung. TSV-Spielleiter Martin Maier erwartet eine enge Kiste. Der kleine Platz sei sicher ein Vorteil für die Hausherren. Fehlen werden Kapitän Anton Zintl und auch Sebastian Blay.

ATSV Tirschenreuth II So. 16.00 TSV Bärnau

ATSV-Coach Marco Zeus bringt es kurz und bündig auf den Nenner: "Gegen Bärnau muss die Mannschaft als Einheit agieren, um der spielerischen Überlegenheit mit den vielen tschechischen Spielern Paroli bieten zu können." Das Aufgebot richtet sich wie immer nach der "Ersten". Den ersten Sieg im neuen Jahr plant TSV-Spielleiter Markus Fichtner fest ein. Auf gar keinen Fall darf die Mannschaft den Gegner am Tabellenstand messen. Sie muss mit dem nötigen Ernst ins Spiel gehen."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp