Tennis
Sikora siegt bei Tennisturnier in Tirschenreuth

Geduldig wartet der Slowake Adrian Sikora (Bild) auf den Aufschlag seines Kontrahenten Libor Salaba. Am Ende siegte Sikora 7:5 und 6:4 und sicherte sich damit das Preisgeld in Höhe von 1200 Euro. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
10.01.2017
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Geduldig wartet der Slowake Adrian Sikora (Bild) auf den Aufschlag seines Kontrahenten Libor Salaba. Am Ende siegte Sikora 7:5 und 6:4 und sicherte sich damit das Preisgeld in Höhe von 1200 Euro. Bild: Gebert

bleibt weiter eine der Tennis-Hochburgen in der Oberpfalz. Beim 30. Dreikönigsturnier holte sich am Samstag ein Slowake den Sieger-Scheck ab.

Der Vorsitzende des TC Tirschenreuth Claus Bäumler war nach vier Tagen Tennis mehr als zufrieden: "Es war eine tolle Jubiläumsveranstaltung mit fast 50 Meldungen und einem spannenden und faszinierenden Finale." Das Jubiläumsturnier in der Kreisstadt - es war das 30. - war qualitativ und quantitativ hervorragend besetzt. Im Finale setzte sich der Slowake Adrian Sikora mit 7:5 und 6:4 gegen den Tschechen Libor Salaba durch.

Überraschende Niederlage

Von den 47 Teilnehmern sind 14 in der Rangliste des Deutschen Tennisbundes unter den Top 300, drei davon sogar unter den 100 Besten zu finden. Von den vorne gesetzten Spielern fehlte lediglich die Nummer vier, Michal Schmid, der Finalist vom Vorjahr. Der an Nummer eins gesetzte Daniel Uhlig vom 1. FC Nürnberg unterlag im Halbfinale dem späteren Sieger Sikora. Etwas überraschend durchgesetzt bis unter die letzten Vier hatte sich Piotr Grynkowski vom TC Eschenbach. Er scheiterte am späteren Zweiten Salaba. Damit hieß die Endspielpaarung Adrian Sikora aus Uttenreuth gegen Libor Salaba vom TC Fichtelgebirge.

Sikora hatte zuvor den Hofer Jonas Krückel und den Landshuter Thomas Holzapfel mit jeweils 6:1, 6:1 ausgeschaltet. Gegen den an Nummer sechs gesetzten Albert Wagner vom TV Amberg am Schanzl gewann er im Viertelfinale mit 6:3 und 6:4 und schließlich gegen Daniel Uhlig aus Nürnberg mit 7:5 und 6:2. Damit hatte er das Endspiel erreicht.

Der an Nummer zwei gesetzte Libor Salaba kam mit Siegen über Leopold Gomez Islinger mit 6:3, 6:4 und dem 6:1, 6:1-Sieg über David Potuzak aus Altenfurt ins Halbfinale wo er überraschend Grynkowski besiegte.

Im ersten Satz des Finales lag zunächst Salaba meist knapp in Führung, ein Doppelfehler beim Stand von 5:5 brachte die Wende und Sikora gewann diesen Satz noch mit 7:5. Im zweiten Satz versuchte Salaba bei einer 2:1-Führung das Steuer noch herumzureißen. Doch sein Gegner erzwang den Ausgleich und ließ sich die anschließende Führung bis zum 6:4-Endstand nicht mehr nehmen. In diesem packenden Finale sahen die Zuschauer kraftraubende lange Ballwechsel, körperlichen Einsatz, dazu zahlreiche Asse. Trotz der Spannung und der Verbissenheit war im Finale zwischen den beiden Finalisten sogar ein Späßchen drin. "Für mich ist es immer ein besonderes Feeling, egal ob in einem großen oder kleinen Turnier, wenn ich die Möglichkeit zum Siegen zu haben", sagt Sikora. "Meinen Finalgegner kenne ich sehr gut. Er ist mein Trainingspartner. Wir treten zwei- bis dreimal pro Woche gegeneinander an." Bei der Siegerehrung nahm der 28-jährige Slowake Sikora aus der Hand des Förderverein-Vorsitzenden Jürgen Gleißner den großen Siegerpokal und 1200 Euro Preisgeld in Empfang. Salaba, der zum zweiten Mal nach 2014 den zweiten Platz belegte, erhielt 700 Euro. Den dritten Platz, mit je 200 Euro dotiert, belegten gemeinsam Daniel Uhlig vom 1. FC Nürnberg und Piotr Grynkowski vom TC Eschenbach.

Auf die Ränge fünf bis acht kamen Sascha Bilek vom TC Rot-Weiß Cham, Albert Wagner vom TC Amberg am Schanzl, Marcel Strickroth vom TC Bamberg und Kai Lemstra, der für den TC Aschheim das Racket schwingt.
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