Tirschenreuther Schwimmer überzeugen beim Heimspiel
Zu Hause eine Macht

Lukas Bachmeier dominierte mit vier Siegen seine Altersklasse. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
09.04.2018
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Auch ohne die Vorzeige-Schwimmer rufen die Tirschenreuther beim Heimspiel gute Leistungen ab. Trotz einer ärgerlichen Disqualifikation.

Das internationale Frühlingsschwimmfest im Hallenbad am Stiftland-Gymnasium war eine Standortbestimmung im Übergang von der Hallen- in die Freibadsaison. 67 Gold-, 16 Silber- und 12 Bronzemedaillen für die Akteure des gastgebenden Tirschenreuther Schwimm-Clubs sowie die geschwommenen Zeiten geben den TSC-Verantwortlichen Hinweise über den aktuellen Leistungsstand.

Das Wettkampfangebot umfasste für die älteren Altersklassen die Rennen über je 200m Brust, Rücken, Freistil, Schmettern und Lagen, während für die jüngeren Jahrgänge neben den 50m- und 100m-Distanzen in den vier Schwimmarten auch die 100m Lagen anstanden. Trotz des Fehlens von vier aktuellen Leistungsträgern, die zeitgleich in Heidenheim am Start waren, behaupteten sich die 31 TSC-Schwimmer gegen die Konkurrenz aus 13 Vereinen recht eindrucksvoll.

So beherrschten in der Aktivenklasse Lukas Bachmeier mit vier Siegen (darunter 2:37,30 über 200m Brust) und Jonas Ducheck als Gewinner der 200m Schmettern (2:42,32) die Konkurrenz. Ebenso dominierten bei den Damen der Jahrgänge 1999 und 2000 Julia Walter und Melissa Zölch. Bei beiden verhinderte zwar eine unnötige Disqualifikation über die 200m Brust den kompletten Siegeszug, ihre vier übrigen 200m-Rennen beendeten sie aber als Schnellste. Nichts anbrennen ließen auf den 200m-Strecken Patrick Walter (Jg. 2001), unter anderem mit 2:30 über 200m Rücken und Annika Brech (2002) mit 2:53 über die gleiche Distanz.

Im Jahrgang 2003 blieb Leonie Reif bei acht Starts ungeschlagen, wobei 0:36,18 über 50m Freistil eine neue persönliche Bestzeit bedeuteten. Ungeschlagen blieb im Jahrgang 2004 Leon Ducheck, bei dessen Serie 1:13,13 über 100m Schmettern und 1:03,92 über 100m Freistil zu erwähnen sind. Die gleichaltrige Daria Codlova hatte lediglich über die 50m Schmettern das Nachsehen und überzeugte vor allem mit 1:19,78 über 100m Rücken.

Im Jahrgang 2005 lieferte Fynn Legat mit acht Siegen eine ganze Serie neuer Bestmarken, wobei 1:19,78 über 100m Brust herausragten. Marlene Züllich gewann jeweils vier Gold- und Bronzemedaillen, wobei 1:43,44 über die technisch anspruchsvollen 100m Schmettern auffielen. Niclas Köstler, als Sieger über 50m und 100m Brust (0:41,76/1:34,22), und Peter Fuhrmann, als Gewinner der 100m Schmettern (1:35,46), sind die vielversprechendsten TSC-Talente im Jahrgang 2006, während im Jahrgang 2007 Sophie Härtl (Gewinnerin der 100m Lagen in 1:37,65) und Leonhard Fütterer als Erster über je 100m Freistil und Lagen (1:17,54/1:31,51) auch aufgrund ihrer weiteren fünf bzw. drei Silber- und Bronzemedaillen der Sommersaison optimistisch entgegen sehen dürfen.

Im Jahrgang 2008 gewann Dominika Coldova die 100m Schmettern und 100m Brust (1:54,26/1:51,51) und holte eine Silber- und zwei Bronzemedaillen, während Leni Geiger über 100m Rücken nach 1:53,28 als Erste anschlug und zwei Silbermedaillen für sich behauptete. Milena Franz schloss ihren ersten Wettkampf über 50m Rücken als Dritte ab.
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