02.01.2016 - 02:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

700 junge Könige

Deutsche und tschechische Ministranten feierten in Kladruby mit zwei Bischöfen die offizielle Eröffnung der Sternsingeraktion 2016. Mit dabei waren Teilnehmer aus Tirschenreuth und Waldsassen.

In Begleitung einiger Erwachsener reisten die Sternsinger aus dem Stiftland ins Nachbarland. Beeindruckt von der grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier kehrten sie zurück. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Gemeinsam machten sich einige Sternsinger mit ihren Begleitern in einem Bus auf den Weg zur grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier nach Kladrau in Tschechien. 700 junge Christen in Königsgewändern zogen durch die Straßen zur prächtigen Klosterkirche Kladruby, um mit den Bischöfen Rudolf Voderholzer und Frantisek Radkovský die Sternsingeraktion zu eröffnen. Max Pecher und Jasmin Blei, zwei Sternsinger aus Tirschenreuth, durften den Bischöfen assistieren. Beim Einzug in die Klosterkirche begrüßten die beiden Geistlichen jeden Einzelnen persönlich und dankten für ihren Einsatz.

In ihrer gemeinsamen Predigt betonten die Bischöfe die große Leistung der jungen Sternsinger in den nächsten Tagen. Sie dankten auch allen helfenden Eltern und Ehrenamtlichen für die Unterstützung. "Gott hat ein Herz für alle Menschen, besonders für die Armen, Kleinen und Ausgestoßenen", sagten die Bischöfe. Deshalb sei es besonders wichtig, dass Christen hinaus auf die Straßen gehen, an die Ränder, so wie es auch Papst Franziskus immer wieder fordere. Für ihren Dienst wünschten die Prediger den Kindern viel Freude: "Bringt Segen und seid Segen für die Menschen!" Denn Weihnachten begründe eine Kultur der Liebe und des Lebens, das müsse immer wieder neu verkündet werden.

Von einer rundherum beeindruckenden Veranstaltung berichtet Gemeindereferentin Sabine Schiml. Begeistert von der Gastfreundschaft und gestärkt für ihren Dienst als Botschafter der Liebe Gottes kehrten die Sternsinger aus dem Stiftland heim, um in den nächsten Tagen von Haus zu Haus ziehen, den Segen Gottes zu verkünden und das Leid der Kinder in vielen Ländern zu lindern.

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