06.03.2018 - 20:10 Uhr
Tirschenreuth

Aussprachetagung der Sprecher der Mittelschulen Kompetente Schülervertreter

Ein Weltunternehmen ist ein guter Platz für eine Aussprachetagung der SMV-Sprecher. Dabei beeindruckte die Gäste der Rundgang durch die Hamm AG.

Ihre Aussprachetagung durften die Schülersprecher der Mittelschulen bei der Firma Hamm in Tirschenreuth durchführen. Bild: exb
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Einen gelungenen Schachzug bewies Beratungsrektor Klaus Hartmannsgruber, als er die Firma Hamm als Austragungsort für die Aussprachetagung der Sprecher der Mittelschulen des Schulamtsbezirks Tirschenreuth gewinnen konnte: "Ich freue mich, ein Weltunternehmen mit euch besuchen zu dürfen." In das gleiche Horn stieß Schulamtsdirektor Rudolf Kunz in seinen Begrüßungsworten. Hamm sei Weltmarktführer im Bereich der Straßenwalzen. Außerdem drückte Kunz seine Hochachtung gegenüber den Sprechern seitens des Schulamtes aus: "Wir wissen sehr wohl, was ihr leistet und welche Kompetenzen ihr euch als Schülersprechers aneignet."

Landkreisschülersprecher Maximilian Hautmann berichtete von der Tagung im Schloss Spindlhof bei Regenstauf. Dabei sei auch ein Sprecher gewählt worden, der die gesamte Schülerschaft einer Schulart in einem Bezirk vertritt. Außerdem dürfe der Landesschülerrat nicht vergessen werden, der die Interessen der zwei Millionen Schüler Bayerns vertritt und dem dieses Schuljahr zum ersten Mal eine Vertreterin aus der nördlichen Oberpfalz, Bezirksschülersprecherin Immanuela Leo aus Vohenstrauß, beiwohnt. Eine Firmenpräsentation der besonderen Art lieferten die Geschwister Sophie und Patrizia Hecht, beide Auszubildende bei Hamm, die eine als Industriemechanikerin, die andere als Industriemechatronikerin. Rund 10 000 Maschinen werden jährlich produziert und gut 1000 Mitarbeiter tragen mit ihrem Einsatz zum Erfolg bei. 50 Azubis legen 2018 ihre Ausbildung ab. Höhepunkt der Tagung war die Werksführung. Die 14 Schülersprecher sowie ihre Verbindungslehrer konnten sich einen Eindruck verschaffen, was es bedeutet, in einem so großen Unternehmen zu arbeiten. Am Tagungsende zogen die Schüler Bilanz zur SMV-Arbeit an ihren Schulen, wobei sie sowohl mit Kritik als auch Lob nicht sparten. Parallel dazu unterstrichen die Verbindungslehrer, dass die Aussprachetagungen sehr gut bei den Schülern ankämen.

Dem Wunsch nach einem (noch) intensiveren Kennenlernen der einzelnen Sprecher könnte im nächsten Schuljahr bereits bei den Wahlen zu den neuen Schülersprechern genüge getan werden, indem die obligatorische Veranstaltung mit einem Interaktionsvormittag ergänzt würde.

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