Bau des Ärztehauses hat begonnen
Für Patienten und Standort

Die Menschen, die für den Bau des Ärztehaus verantwortlich zeichnen und die, die anschließend darin arbeiten, von links: Thomas Protschky, Manfred Tretter, Claudia Kost, Reiner Fröhlich, Christian Stadler, Dr. Monika Hagemann, Dr. Stephan Königsberger, Dr. Peter Höhn, Jürgen Engelhardt und Markus Behrend.
Vermischtes
Tirschenreuth
18.05.2017
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Im Hintergrund der Baustelle ist bereits ein Teil der neuen Parkplätze zu erkennen. Zusätzlich zum bestehenden Kontingent kommen 148 Stellplätze dazu. Bilder: tr (2)

Vor einem Jahr gingen die Verantwortlichen in die Planungsphase. Jetzt rollen die Baumaschinen. In etwa in einem Jahr sollen das Medizinische Versorgungszentrum und weitere Fachärzte der Chirurgie, Urologie, Radiologie und Gynäkologie im Ärztehaus einziehen.

Bei einem Pressegespräch informierten Manfred Tretter als Finanzchef der Kliniken Nordoberpfalz AG und Geschäftsführer des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Stiftland, Regionalleiter Christian Stadler, Krankenhausleiterin Claudia Kost, Architekt Reiner Fröhlich, Bauleiter Thomas Protschky sowie die Ärzte Markus Behrend (Radiologe), Dr. Monika Hagemann und Dr. Stephan Königsberger (beide Urologen), Dr. Peter Höhn, und Jürgen Engelhardt (beide MVZ) über den Bau und die spätere Belegung.

Sportlicher Zeitplan

Manfred Tretter sprach von einem sportlichen Zeitplan für die Fertigstellung. "Wir gehen davon aus, dass wir in einem Jahr oder sogar etwas früher den Betrieb aufnehmen können. Vom Konstrukt her entsteht das Ärztehaus genauso wie seinerzeit die Internistische Gemeinschaftspraxis im dritten Stock des Krankenhauses. Die Kliniken AG finanziert die 2,8 Millionen Euro teure Maßnahme, die Ärzte mieten sich ein. Ins Ärztehaus ziehen das MVZ Tirschenreuth sowie eine radiologische, eine urologische und eine gynäkologische Praxis ein. Auch ein 150 Quadratmeter großer Vortrags- und Besprechungsraum ist vorgesehen. Im Außenbereich entstehen zusätzliche 148 Parkplätze, ein Teil davon befindet sich direkt im Eingangsbereich des Ärztehauses und ist für gehbehinderte Patienten oder Liegendtransporte reserviert. Das Ärztehaus wird in allen Bereichen barrierefrei sein und über einen Aufzug verfügen.

Ein Meilenstein

Manfred Tretter: "Diese Investition ist ein wertvoller Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung mit dem Krankenhaus Tirschenreuth und dem Gesundheitszentrum Waldsassen mit orthopädischer Reha der Region Nord zu verstehen." Die Weiterentwicklung des Standortes komme natürlich in erster Linie den Patienten zugute. Als großen Vorteil sieht Tretter dabei vor allem die kurzen Wege zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

Regionalleiter Christian Stadler, spricht gar von einem Meilenstein, was die Positionierung des Unternehmens betrifft. Damit meint er nicht nur das neue Ärztehaus, sondern auch die Investition in die Erweiterung des OP-Trakts und die Erweiterung und Sanierung der Notaufnahme. Erste vorbereitende Maßnahmen für dieses Großprojekt haben bereits begonnen. Im Verbund mit dem Krankenhaus stelle das neue Ärztehaus ein stattliches Gesundheitszentrum dar. Solche Zentren sind für den Sprecher die Zukunft. Mit der Verzahnung ambulant und stationär könne eine noch kompetentere Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden. Die Versorgung unter einem Dach, beziehungsweise eine eigene Anlaufstelle für die verschiedensten Zipperlein, ersparten viel Zeit und Ärger, sowohl den Patienten als auch den Dienstleistern im Haus.

Die Gesamtnutzfläche des Ärztehauses wird knapp 1200 Quadratmeter betragen. Das medizinische Versorgungszentrum wird das komplette Erdgeschoss belegen. Dort gibt es dann nach Auskunft dessen ärztlichen Leiters, Dr. Peter Höhn, eine klare Trennung zwischen seiner Praxis und der orthopädischen Abteilung mit Professor Rudolf Ascherl und Jürgen Engelhardt. Im Obergeschoss zieht die urologische Praxis mit Dr. Monika Hagemann und Dr. Stephan Königsberger ein. Dort befindet sich künftig auch die Praxis des radiologisch nuklearmedizinischen Zentrums (RNZ) Oberpfalz Nord mit Markus Behrend und weiteren Kollegen sowie eine gynäkologische Praxis. Bei letzterem Angebot stünden die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss, so die Verantwortlichen ohne Namen zu nennen.

Diese Investition ist als wertvoller Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung der Region Nord zu sehen.Manfred Tretter

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