Bauern haben für Antragstellung Zeit bis 23. Februar - Einstieg in ökologische Bewirtschaftung ...
Kulturlandschaft schützen

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Tirschenreuth
12.02.2018
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Bis 23. Februar können noch Anträge für das Kulturlandschaftsprogramm (Kulap) und das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) gestellt werden. Darauf weist Wolfgang Keck hin, Leiter der Abteilung Förderung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth. Im Rahmen der beiden Programme werden Landwirte für die freiwillige Einhaltung von Bewirtschaftungsauflagen gefördert, die über die Anforderungen der guten fachlichen Praxis hinausgehen. 2018 steht wieder nahezu das gesamte Maßnahmenspektrum für die Neuantragstellung 2018 bis 2022 zur Verfügung, informiert das Landwirtschaftsamt. Im Gegensatz zu den Vorjahren wird im Sinne der Artenvielfalt wieder die vielfältige Fruchtfolge mit Leguminosen oder alten Kulturarten gefördert. Regen Zuspruch bei Landwirten finden in diesem Jahr die emissionsarme Wirtschaftsdüngerausbringung mit spezieller Technik sowie die Anlage von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen, teilt Keck mit.

Betriebe, die sich den Einstieg in den ökologischen Landbau zutrauen, können im Kulap ebenfalls eine Förderung beantragen. Einen Ausgleich gibt es auch für extensive Grünlandnutzung. Unterstützt wird ferner die Umwandlung von Acker in Grünland in wassersensiblen Bereichen. Die Winterbegrünung von Flächen mit Wildsaaten sowie die Mulchsaat beziehungsweise Direktsaat oder der Verzicht auf Intensivfrüchte sind ebenso Teil des Programms wie die Anlage von Blühflächen und die extensive Teichwirtschaft.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landwirtschaftsamtes Tirschenreuth unter www.aelf-ti.bayern.de, dem Förderwegweiser (www.stmelf.bayern.de/kulap) oder unter Telefon 09631/79 88-0.
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