03.03.2017 - 12:04 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Beobachtungsgebiet reicht bis ins Stiftland: Geflügelpest rückt näher

Geflügelhalter fürchten die Kombination: H5N8 bezeichnet eine besondere Form der Vogelgrippe. Der Typ ist hochansteckend. Und er grassiert derzeit auch in Tschechien. Mit Folgen für das Stiftland.

In zwei Geflügelbeständen in Tschechien wurde die Geflügelpest amtlich festgestellt. Das Beobachtungsgebiet reicht auch in den Landkreis Tirschenreuth. Symbolbild: dpa
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In zwei Geflügelbeständen in Tschechien wurde dieser Typ der Geflügelpest amtlich festgestellt. Um die beiden Seuchenbestände wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometer festgelegt.

Der reicht auch in den Landkreis Tirschenreuth. Betroffen sind 15 Ortsteile der Gemeinden Waldsassen und Konnersreuth. Das Landratsamt bringt hier an den Hauptzufahrtswegen Schilder mit der Aufschrift "Geflügelpest-Beobachtungsgebiet" an. Nach Feststellung des Veterinäramtes sind in dem Beobachtungsgebiet im Landkreis Tirschenreuth 24 Geflügelhaltungen mit 701 gemeldeten Tieren betroffen.

Innerhalb dieser Restriktionszone dürfen Geflügelhalter ihren Bestand nicht verändern. "Es gilt strikte Aufstallungspflicht", heißt es. Wer in einem Beobachtungsgebiet Geflügel hält, muss dies unter Angabe der Nutzungsart und des Standortes sowie der Größe des Bestandes unverzüglich dem Veterinäramt melden. Das Landratsamt erinnert noch einmal ausdrücklich daran, dass für den gesamten Landkreis die allgemeine Stallpflicht sowie ein Verbot für Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und gehaltenen Vögeln weiterhin gelten.

Das Veterinäramt bittet alle Bürger, verendetes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) sowie größere Wildvögel (Möwen, Reiher etc.) dem Landratsamt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. "Tote Tiere sollten auf keinen Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden."

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Weitere Informationen:

www.kreis-tir.de

 

 

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