Cornelia Stahl schildert bei Frauenbund und Frauen-Union die Arbeit von "Leben+" - ...
Hilfe im Haushalt oder einfach nur Zuhören

Cornelia Stahl stellte den Mitgliedern von Frauenbund und Frauen-Union die Arbeit des Projekts "Leben+" vor. Dabei hofft sie auch auf ehrenamtliche Unterstützung. Bild: hfz
Vermischtes
Tirschenreuth
13.12.2016
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Jede Menge an Information hatte Cornelia Stahl, Projektmanagerin von "Leben+", beim Besuch im Pfarrzentrum im Gepäck. Auf Einladung der Frauenbund-Vorsitzenden Olga Luft berichtete Cornelia Stahl über Leistungen und Angebote dieser Einrichtung.

Die Geschäftsstelle von "Leben+" findet sich seit Mitte des Jahres in der Stadtbücherei, Bahnhofstraße 15. Erreichbar ist das Büro über den rückwärtig liegenden Eingang, natürlich barrierefrei. Die Geschäftszeiten: Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr, Telefonnummer: 7980 303.

Über die Intention der Stadt, auch soziale Projekte mit ins Stadtentwicklungsprojekt aufzunehmen, wurden die Anwesenden genauso ausführlich informiert, wie darüber, dass diese Leistung kompetent durch BRK angeboten wird. Zudem wird dieses Projekt vom Bayerischen Sozialministerium gefördert. Welche Leistungen "Leben+" bietet, nahm selbstverständlich den breitesten Raum des Nachmittags ein. Cornelia Stahl listete, unterlegt mit vielen Beispielen, die Beratung, die professionelle Hilfe im Haushalt, die verschiedenen Leistungen durch Pflegedienste, den Einkaufsservice und die professionelle Hilfe im Garten auf.

Kontakt via Skype

Beim Thema "Ehrenamtlichte Tätigkeit" staunten die Damen nicht schlecht, als sie auch hörten, dass hier durchaus das Ehrenamt beim Erklären von Skype oder dem Wort-Bild-Telefon im Computer gefragt sein könnte. Damit können die Senioren ihre "gefühlt am anderen Ende der Welt" lebenden Kinder" kontaktieren, wusste Cornelia Stahl.

"Aber auch einfach Zeit zum Zuhören zu haben, Zeitung vorlesen, einen Kirchen- oder Friedhofsbesuch zu unternehmen oder gemeinsam Einkäufe tätigen - all das, und noch vieles mehr, umfasst ehrenamtliche Arbeit." Ihr Aufruf, sich auch einzubringen, fand bei den Anwesenden Gehör und eine Dame stellte sich spontan für ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung. "Auf monetäre Entlohnung dürfen Sie dabei nicht hoffen", so Stahl, "aber ein tiefe innere Zufriedenheit, das Gefühl gebraucht zu werden und Gutes getan zu haben sind Entschädigung genug". Mit angeregten Gesprächen bei einer guten Tasse Kaffee klang der informative Nachmittag aus.
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